Schalkes Felix Schröter holt sich die Torjägerkanone

Torjäger Felix Schröter traf beim Bonner SC doppelt.
Torjäger Felix Schröter traf beim Bonner SC doppelt.
Foto: Funke Foto Services
Schalkes U19 verabschiedet sich mit einem 6:0-Sieg gegen den Bonner SC aus der Saison. Felix Schröter wird kurz vor der Pause eingewechselt und holt sich mit einem Doppelpack die Torjägerkanone, die er sich allerdings mit Marc Brasnic teilt.

Gelsenkirchen..  Norbert Elgert hatte vor dem Spiel am Samstag beim Bonner SC angekündigt, dass sein Team diese Partie ebenfalls seriös angehen wird. Die Schalker waren schon Meister, wollten aber eine fantastische Saison aber mit einer fantastischen Leistung am letzten Spieltag krönen. Mit Erfolg.

Dieser letzte, dieser 26. Spieltag in der Bundesliga West war aus Schalker Sicht ein Spieltag der Superlative. Schalke gewann mit 6:0 und stellt mit nur 16 Gegentoren in 26 Partien die beste Defensive aller U19-Bundesligisten in ganz Deutschland. Erzielt haben die Schalker 68 Treffer, was der Spitzenwert der Bundesliga West ist. „Außerdem wollten wir unbedingt auf 60 Punkte kommen, was uns durch den Sieg auch gelungen ist“, sagte Cheftrainer Elgert.

Und dann war da ja noch Felix Schröter, Schalkes Torjäger, der vor dem letzten Spieltag schon 25 Tore erzielt hatte, ein Tor weniger als Leverkusens Marc Brasnic. Abgerechnet wird bekanntlich aber am Saisonende – und da Schröter nach seiner Einwechslung in Bonn gleich zwei Mal traf, teilt er sich mit Brasnic die Torjägerkanone. „Erster ist Erster, auch wenn er sich die Torjägerkanone mit Brasnic teilen muss“, sagt Norbert Elgert und ergänzt: „Wenn diesen Titel einer verdient hat, dann ist es Felix. Er ist nicht nur ein toller Torjäger, sondern spult in jeder Partie unglaublich viele Kilometer ab.“

Neun neue Spieler in der Startelf

Norbert Elgert nutzte das Spiel beim Bonner SC, der nach dem 0:6 abgestiegen ist, um einigen Spielern Spielpraxis zu geben. Aus der Startelf, die am vergangenen Mittwoch mit einem 2:0-Erfolg gegen den VfL Bochum den Finaleinzug im Westfalenpokal perfekt machte, spielten nur Paul Stieber und Maurice Neubauer.

„Uns ging es heute um einen Sieg und darum, einige der Jungs im Hinblick auf die Endrunde der Deutschen Meisterschaft wieder heranzuführen“, erklärte Elgert. Und so kamen Maurice Multhaup, Thilo Kehrer und Felix Platte nach überstandenen Verletzungen jeweils eine Halbzeit lang zum Einsatz. Multhaup musste jedoch drei Minuten vor dem Pausenpfiff wieder vom Platz genommen werden. „Er stand kurz und unnötig vor einem Platzverweis“, sagte Elgert.

Gestern hatten die Schalker trainingsfrei, ab heute beginnt die intensive Vorbereitung auf das Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft am Mittwoch beim Karlsruher SC. „Karlsruhe besticht durch seinen Teamgeist und ist uns insofern nicht so unähnlich“, weiß Norbert Elgert. Anstoß im Wildparkstadion ist um 18.30 Uhr.

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