Schalke versucht es diesmal mit elf Mann
09.02.2012 | 17:39 Uhr 2012-02-09T17:39:00+0100
Gelsenkirchen. Vor dem kleinen Gipfeltreffen bei Borussia Mönchengladbach werden beim FC Schalke 04 Erinnerungen ans Pokal-Aus im Dezember wach, als Klaas-Jan Huntelaar und Jermaine Jones vom Platz flogen. Schalke-Trainer Huub Stevens fragt sich, wie lange Jefferson Farfan durchhält.
Natürlich haben Schalke-Trainer Huub Stevens und Manager Horst Heldt mit Wohlwollen verfolgt, dass der kommende Gegner am Samstag, Borussia Mönchengladbach, am Mittwoch im eiskalten Berliner Olympiastadion über die volle Pokaldistanz von 120 Minuten geschickt wurde.
Daraus vor dem kleinen Gipfeltreffen zwischen dem Dritten und Vierten (Samstag, 18.30 Uhr, live im DerWesten-Ticker) einen Vorteil für Königsblau ableiten zu wollen, nein, das käme Huub Stevens nie in den Sinn: „Wenn am Ende der Erfolg steht, kann man das einfach wegstecken, da ist es für die Mannschaft kein Problem, drei Spiele in einer Woche zu absolvieren, dafür ist man gut im Rhythmus“, liefert der Schalker Coach gleich die Gegenargumente.
Mit dem eigenen Rhythmus ist es so eine Sache, die Trainingsbedingungen werden natürlich von der Witterung beeinträchtigt, am Dienstag absolvierte man eine Einheit in der Halle. Und schließlich muss die eine oder andere Stammkraft verletzungsbedingte Defizite erst noch aufholen.
Farfan stellte Werthaltigkeit unter Beweis
Vor dem Spitzenspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 am Samstag hat Schalke-Trainer Huub Stevens seinen Gladbacher Kollegen Lucien Favre gelobt: „Viel Respekt für Lucien Favre, der eine gute Mannschaft zusammengestellt hat.“
Wie zum Beispiel Jefferson Farfan, der im letzten Heimspiel gegen Mainz nach der Pause seine Werthaltigkeit nachdrücklich unter Beweis stellte und dem Schalker Angriffsspiel neues Leben einhauchte. So einer wird im Borussia-Park am Samstag natürlich dringend benötigt. „Ja klar, er hat unserem Spiel wieder neues Leben gegeben, aber ich weiß nicht, wie weit er ist. Ob es für 60 Minuten reicht oder länger,“ darüber rätselt auch Huub Stevens. Bei anderen Akteuren ist die Diagnose eindeutiger. Bei Mittelfeldmann Lewis Holtby hofft der Coach, dass er nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, solange wird sich auch Alexander Baumjohann noch gedulden müssen.
Geduld ist auch für die kommende Auswärtspartie bei den wieder erstarkten Borussen ein spannendes Thema. Im Training übten die Schalker das Knacken von zwei dicht gestaffelten Viererketten, was im vergangenen Heimspiel gegen Mainz eine Halbzeit lang überhaupt nicht funktioniert hatte. Deshalb wollte Stevens diese besondere Übungsform auch nicht als spezielle Vorbereitung auf das Mönchengladbach-Spiel verstanden wissen: „Das hat ganz allgemein mit Organisation und Geduld zu tun, darum haben wir es üben lassen.“
1:3-Pokalschmach wirkt nach
Klar ist, dass sich zum letzten Auftritt der Schalker am Niederrhein auf jeden Fall etwas ändern muss, die 1:3-Pokalschmach vom Dezember wirkt da durchaus noch nach. Gravierendste Änderung? „Dass wir die Partie mit elf Leuten spielen, ist ganz wichtig“, meinte Stevens süffisant und dachte mit Grausen an den unnötigen Platzverweis für Klaas-Jan Huntelaar direkt nach der Pause.
02:33
#1 Finanztrend
Papadopolous ist noch sehr, sehr jung. Es stimmt, dass er lernen muss, ohne Ellenbogen in die Luftkampfduelle zu gehen, aber meiner Meinung nach, wird er mal ein ganz grosser Innenverteidiger. Braucht noch etwas Erfahrung, halt.
Ja, ein Punkt in Gladbach waere toll. Meiner meinung nach wird das Spiel in Gladbach wesentlich schwieriger als das naechste Auswaertsspiel in Muenchen. Denn von den oberen 4 Teams spielen die Bayern am schlechtesten, ich meine, alle Aktionen kann man bei denen vorher erahnen...der Ball wird stets quer gespielt...Ballbesitzorgien meist auch noch in der eigenen Haelfte...da ist Gladbach aber ganz anders am Spielen....
02:32
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12:45
#2 Uh, jetzt wird aber tiefgestapelt was ;-), den letzten Satz könnte ich aus Gladbacher Sicht genauso wiedergeben.
Den ganzen Häckmäck mal weggelassen wirds mal wieder ein Duell auf Augenhöhe (aus unserer Sicht schon sensationell), bei dem Tagesform und individuelle Klasse den Ausschlag geben werden.
10:38
Och ja,die bösen bösen Schalker.
Papa ist ein sehr guter Spieler mit sehr viel Perspektive.
Farfan,ist ein Super Spieler,der wenn er seine Leistung am Limmit halten könnte ein Weltklasse Spieler währe(vom Söldnern mal abgesehen),keine Ahnung was sie da von Schlagen blubbern...er ist ein Fairer Spieler.
Einzig zu Jones gebe ich ihnen Recht,ich währe ehrlich gesagt froh wenn er gehen würde.
Sonnst sehe ich die es so das es sehr Schwer werden kann,und alles passen muss damit wir was reißen da.
Ich währe mit nem Unentschieden sehr zufrieden,sollte mehr dabei Rausspringen währe es Sensationell.
21:37
Ja, die versuchen es immer zuerst mit elf Mann, das gibt das Regelwerk so vor.
Die Chancen diesmal auch mit 11 Mann vom Platz zu gehen haben sich sogar signifikant verbessert, da Jones ja für dieses Spiel gesperrt ist. Wäre der vielfach überforderte geistige Tiefflieger (Grieche) nicht dabei, könnte die Schalker ja tatsächlich mal optimistisch sein.
Wenn zudem Huntelaaer sein Mundwerk in den Griff bekommt und Faran keinen Partner findet einen Gegenspieler zu schlagen, dann könnte man tatsächlich über optimale Voraussetzungen sinnieren, das Spiel zu elft zu beenden.