Schalke verliert nach der Pause den Faden
05.02.2012 | 18:25 Uhr 2012-02-05T18:25:00+0100
Schalke. Nach 20-10-Führung zur Pause muss man sich mit einem 29:29 begnügen. Sieben Tore von Stephan Winkler reichen nicht.
HSG Schalke 04/96 -
HC Dortmund-Süd29:29 (20:10)
HSG: Sinkovec (1.- 40.), Heine (41.- 60.) - Rosenbaum (6), Winkler (7), Beyer (2), Cisowski (4/2), Singh-Toor (3), Becker (2), Krabusch (2), Linke (2), Brandenburg, Möller.
„Sowas macht den Handball interessant“, sagte Ralf Anischewski einen Tag nach der Landesliga-Begegnung der HSG Schalke 04/96 gegen die SG HC Dortmund-Süd. „Aber ich weiß auch heute noch nicht, was passiert ist“, fügte der Trainer hinzu.
Seine Handballer kamen in der Halle Schürenkamp gegen den Tabellenvorletzten SG HC Dortmund-Süd über ein 29:29 nicht hinaus. Das kann vielleicht mal passieren, aber nicht, wenn Schalke zur Pause bereits mit zehn Toren führt.
Das Team der HSG begann aufmerksam mit einer 5:1-Verteidigung und führte in der 23. Minute mit 15:7. Nur drei Minuten später war der erste Zehn-Tore-Vorsprung perfekt. „Das lief auch perfekt“, sagte Ralf Anischewski. „Doch dann kam der Einbruch. Nach der Pause haben wir absolut den Faden verloren. Das habe ich so noch nicht erlebt. Die Partie ist vollkommen aus dem Ruder gelaufen.“
In der 40. Minute führten die Schalker noch mit 24:16, zehn Minuten später stand es aber nur noch 26:25. „Da passte nicht mehr viel zusammen“, sagte Anischewski. „Der Knackpunkt aber war eine 6:3-Überzahl, in der wir kein Tor geworfen haben, ein Gegentor und auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert haben.“ Auch eine 29:26-Führung reichte den Schalkern am Ende nicht zum Sieg.
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