Schalke ist zurück auf der Intensiv-Station
18.03.2020 | 09:00 Uhr 2020-03-18T09:00:00+0100
Nürnberg.Es war Mittwochabend, als der FC Schalke 04 in der Champions League ein 2:0 über Benfica Lissabon gefeiert hatte. Der Krankenhaus-Patient, der überzeugt hatte, schien geheilt zu sein und sich das freie Wochenende für einen Ausflug zum 1. FC Nürnberg verdient zu haben. Dort aber setzte es eine 1:2-Pleite – und deshalb muss der Patient in der Bundesliga als Tabellenvorletzter zurück auf die Intensiv-Station.
„Wir haben aus unseren Fehlern nichts gelernt“, sagte Torwart Manuel Neuer, der Kapitän der Fußball-Kranken. Und weil die Zahl der Krankheiten nicht gerade gering ist, haben die Königsblauen gerade mal vier Punkte nach sieben Spielen – 17 (!) hinter Tabellenführer FSV Mainz 05 mit Lewis Holtby, dem Schalker – und stellen nicht nur ihren Trainer Felix Magath vor Rätsel.
Krankheit eins:
die Abwehr, die ihren Schnitt – 2,0 Gegentore pro Spiel – souverän verteidigt hat. Gewiss hat sich Christoph Metzelder in der Innenverteidigung stabilisiert. Gewiss hat Kyriakos Papadopoulos längst nicht so stark gespielt wie gegen Lissabon und in Nürnberg nicht unerhebliche Fehler gemacht.
Es ist aber so, dass wiederholt einer schwächelte, der die vergangene Rückrunde so stark gespielt hatte, dass es nicht unverdient gewesen wäre, wenn er ins deutsche WM-Aufgebot gekommen wäre: Benedikt Höwedes. Der 22-Jährige musste mal wieder als rechter Verteidiger ran und offenbarte nicht zum ersten Mal eine ungeahnte Schwäche. Er ist, obwohl dies Christoph Metzelder regelmäßig vorgeworfen wird, zu langsam.
Und er ist eine gute Überleitung. Zur
Krankheit zwei:
der Disziplin. Allein schon drei Bundesliga-Platzverweise nach nur sieben Spielen. In der gesamten vergangenen Saison flog gerade mal ein Schalker vom Platz. Marcelo Bordon sah am 3. April in der Nachspielzeit gegen den FC Bayern München – das 1:2 kostete am 29. Spieltag die Tabellenführung – die Gelb-Rote Karte.
2010/11 ist das anders: Am ersten Spieltag (1:2 beim Hamburger SV) sah Benedikt Höwedes die Ampelkarte, am vierten Spieltag (1:3 gegen Borussia Dortmund) Nicolas Plestan und jetzt in Nürnberg Jermaine Jones. Zu viele Platzverweise? „Das ist zu kritisieren“, sagte Trainer Felix Magath. Aber: „Es ist schwer zu beurteilen, ob man Jermaine einen Vorwurf machen kann. Torwart Raphael Schäfer kommt auch riskant raus. Ich weiß nicht, ob eine Gelbe Karte da berechtigt ist.“
Krankheit drei:
mangelhafte Fitness. „Ich bin überzeugt davon, dass er noch stärker spielen wird, wenn er sich an das Bundesliga-Training gewöhnt hat“, hatte Felix Magath noch am Freitag in Düsseldorf – es war schon die zweite Pressekonferenz in dieser Saison, die der Cheftrainer von Gelsenkirchen eben in den Flughafen der Landeshauptstadt verlegt hat – gesagt und über den Spanier José Manuel Jurado gesprochen.
Und prompt fiel der 24-Jährige in Nürnberg nur zweimal auf, und zwar schon in den ersten zehn Minuten, als er sich gleich zweimal das Schleifchen des rechten Schuhs neu band. Nach 45 Minuten durfte er in der Kabine bleiben, und es kam Peer Kluge, der es anders, aber auch nicht wirklich besser machte. Immerhin hat José Manuel Jurado Nürnberg kurz kennengelernt. Der Japaner Atsuto Uchida und der Franzose Nicolas Plestan mussten sogar zu Hause bleiben und trainieren.
VfB unterliegt Frankfurt
Aber: Es sind Krankheiten, die sich nach der Länderspielpause sicherlich schnell so heilen lassen, dass der Patient die Intensiv-Station der Bundesliga verlassen kann. Dazu ist aber ein Erfolg am 16. Oktober über den VfB Stuttgart, der wegen seines 1:2 gegen Eintracht Frankfurt am Tabellenende bleibt, Pflicht. „Jetzt müssen wir erst einmal zusehen, überhaupt zu punkten, um da unten wegzukommen“, sagte Felix Magath am Samstag in Nürnberg. „Über alles andere brauchen wir im Moment nicht zu diskutieren.“
21:03
Intermediate care, nicht intensiv.
13:31
# 51
Woher weißt Du, dass hier irgendwer keine Ahnung hat? Sei ehrlich und rechnest Du Dir da etwas schön was auf gefährlichem Halbwissen beruht? Ein Vergleich mit anderen Vereinen hinkt immer und kann im Fall eines Falles nicht weiter helfen. Entscheidend ist doch, dass die Einnahmen die Ausgaben auf Dauer decken müssen. Jeder weiß, dass Gelsenkirchen sich im Nov. 2009 an Schalke beteiligt hatte, um die Finanzlücke zu schließen, die sich aus den fehlenden Einnahmen im internationalen Geschäft ergab. Schalke wieß in der Bilanz zum 31.12.2009 einen Verlust von 16,8 Mio. aus, die auch finanziert werden müssen. Das gleiche gilt auch für die Fananleihe, weil dieses Fremdkapital ist.
Beteiligungen sind immer gut. Geldgeber investieren in der Regel gerne, wenn es für sie einen längerfristigen Nutzen bringt. Wie im richtigen Leben gilt auch im Fußball, dass es nichts umsonst gibt. Ist das Kind aber erst einmal in den Brunnen gefallen, sinken die Vermögenswerte und die Investitionsneigungen von dritter Seite halten im Verhältnis schritt.
14:43
@ Mut zur Lücke:
Muuaaaaaaaaahh: ... in der besten Lage der Stadt! ???? Jetzt verstehe ich nur Bahnhof? In welcher Lage gleich nochmal? In der besten Lage? Wo? In Gelsenkirchen? Wo ist denn da eine gute Lage? Die Arena hat einen Marktwert von über 400 Millionen?? Ist klar, das Parkstadion hat ja auch noch einen Marktwert von mindestens 150 Millios. Selten so gelacht. Aber gehört Euch die Arena überhaupt noch ganz? War da nicht was mit Gelsenwasser, oder so? Und einen Börsengang wollt Ihr machen? Wer soll denn die Aktien kaufen? Alle die Treuen, die auch schon die tolle Anleihe gezeichnet haben? Glaubst Du, da kommt noch mal so was rein, wie beim BVB?
Glaub ruhig weiter, was du hier verzapfst. In Dortmund hat es auch keiner geglaubt, bis es alles an die Öffenlichkeit kam.
22:09
#95
kanst du auch mal was vernünftiges von dir geben
wen nicht trinke deine Pulle Bier und geh uns nicht auf den Sack
21:29
#94 zander100
Das ist die falsche maus. die richtige schreibt sich heidimaus. wieder so ein user, der unsportlich hoch 3 ist.
20:54
@21 zu heidemaus
Hallo heidemaus, es wäre mal wieder an der Zeit, die Kommentatoren und -Innen in die Schranken zu weisen. Ich schau mir das schon ein Weile an und bin der Meinung, das dein Sachverstand jetzt gefragt ist. Übrigens, wenn du ein S04lering bist, wovon ich bisher ausgehe, dann wünsch ich euch, dass die Negativserie in 14 Tagen ein Ende findet.
Ein BVB-Mitglied
18:27
#92 seb:
Na gut. Was solls. Vielleicht habe ich ja auch was übersehen.
18:02
Sie wurden von der Presse zerrissen. Außerdem solltest du wissen das die Betriebe immer noch zu einem Großteil der Stadt gehören und durch Steuergelder aufgebaut wurden und ihre Gewinne immer noch an die Stadt überweisen.
17:53
greddy warum so bissig?ich kann nichts dafür.hab selbst beim tippspiel was schalke angeht ein gute quote.selbst auch?oder wie immer selbstbetrug?
17:42
#89 seb
Ich kann mir nicht vorstellen, daß es für die Betriebe ein Verlustgeschäft ist. Die wären von der Presse zerrissen worden. Ich weiß nur, daß es sich hier um einen Verkauf handelte und nicht um (nicht rückzahlbare) Steuergelder. Ich meine schon, daß das ein Unterschied ist, oder ?