SC Hassel verpflichtet Trio von der DJK TuS Hordel

Patrick Rudolph ist einer von drei neuen Spielern der DJK TuS Hordel, die in der kommenden Saison das Trikot des SC Hassel tragen werden.
Patrick Rudolph ist einer von drei neuen Spielern der DJK TuS Hordel, die in der kommenden Saison das Trikot des SC Hassel tragen werden.
Foto: Haenisch / waz fotopool
Was wir bereits wissen
Die Planungen beim SC Hassel für die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren. Mit Kevin Rudolph, Patrick Rudolph und Dawid Ginczek kommen drei hochkarätige Spieler vom Westfalenliga-Konkurrenten TuS Hordel.

Hassel..  Die Planungen beim SC Hassel für die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren. Mit Kevin Rudolph, Patrick Rudolph und Dawid Ginczek kommen drei hochkarätige Spieler vom Westfalenliga-Konkurrenten TuS Hordel. Kevin Rudolph (25) spielt im offensiven Mittelfeld, sein Bruder Patrick (23) im defensiven Mittelfeld und Dawid Ginczek (25) ist Mittelstürmer.

Dass den drei Spielern auch lukrative Angebote von anderen Klubs vorlagen, ist kein Geheimnis. „Für uns stand aber schon nach dem ersten Gespräch fest, dass es wohl Hassel werden wird“, verrät Dawid Ginczek. Überzeugt hat sie Trainer Thomas Falkowski. „Er hat eine genaue Vorstellung davon, wie er Fußball spielen lassen will und ist hochmotiviert“, erklärt der Stürmer. Ginczek habe in den vergangenen Jahren gerne gegen den SC Hassel gespielt und dabei einen sehr positiven Eindruck gewonnen. „Der SC hat eigentlich immer oben mitgespielt. In dieser Saison hat man gesehen, dass das eine tolle Truppe mit viel Potenzial ist.“

Dass sein neuer Trainer, Thomas Falkowski, gerade mal 31 Jahre alt ist, stört ihn nicht. Im Gegenteil: „Thomas ist sehr nahe dran.“ Ginczek erinnert sich sogar noch gut an ein Duell auf dem Rasen gegen seinen neuen Trainer. „Er war Abwehrchef, ich war Stürmer und habe zwei Tore geschossen. Keine Ahnung, ob Thomas das noch weiß. Besser nicht“, sagt Ginczek und lacht.

Vier Jahre bei der DJK TuS Hordel

Nach vier Spielzeiten in Hordel sucht der Bochumer in Hassel eine neue Herausforderung. Der 25-Jährige betont, dass er Hordel viel zu verdanken hat, bis zum letzten Spieltag alles für seinen Verein geben wird und den Klub keineswegs im Bösen verlassen wird. In der Hinrunde traf der Torjäger nur sechs Mal. „Da ist noch Luft nach oben“, sagt er. In der vergangenen Saison gelangen ihm allein in der Hinserie 23 Tore. Einen Torrekord verhinderte allerdings eine Meniskus-Operation. In der Rückrunde kam Ginczek dann nur noch auf drei Kurzeinsätze.

Am liebsten würde Dawid Ginczek mit dem SC Hassel in der nächsten Saison bereits in der Oberliga spielen, allerdings weiß er um die enorme Konkurrenz in der Westfalenliga. „Der TSV Marl-Hüls bleibt der Topfavorit. Aber die Hasseler haben gezeigt, dass sie den TSV schlagen können“, sagt er. Und ist da ja auch noch der DSC Wanne-Eickel, der Aufstiegsambitionen hat. Sollte Hassel in der nächsten Saison in der Westfalenliga um Punkte spielen, da ist Ginczek sicher: „Werden wir auf jeden Fall ganz oben mitspielen.“