SC Hassel hält bei Westfalia Wickede Tiefschlaf

Thomas Falkowski war am Ostermontag bitter enttäuscht.
Thomas Falkowski war am Ostermontag bitter enttäuscht.
Foto: WAZ

Gelsenkirchen..  Thomas Falkowski war am Ostermontag nach der so bitteren 1:4-Niederlage bei Westfalia Wickede mächtig bedient. Seine Mannschaft hatte die erste Halbzeit komplett im Griff, führte durch einen Treffer von Daniel Moritz nach einer Viertelstunde sogar mit 1:0. Julian Hellmich hatte einen Freistoß vor das Tor gebracht, Moritz den Fuß hingehalten und SC Hassel den Rückstand auf Wickede in diesem Moment auf zwei Punkte verkürzt. Hassel war im Aufstiegsrennen wieder mittendrin statt nur dabei.

Acht Punkte Rückstand auf Wickede

Nach dem Spiel sind es nun acht Punkte Rückstand auf den BV Westfalia Wickede, der nun an der Tabellenspitze steht. Was in der Halbzeit in der Hasseler Kabine vorgefallen sein muss, ist Thomas Falkowski allerdings ein Rätsel. „Das war Versagen im Kollektiv im zweiten Durchgang. Das muss ich erstmal selbst verarbeiten“, sagte er. Verbunden mit dem Wusch, dass seine Spieler ebenfalls eine schlaflose Nacht haben sollen.

Wickede brauchte in Durchgang zwei nur drei Minuten, um den Ausgleich zu erzielen. Tim Schrade war in der 48. Minute zur Stelle. Hassels Daniel Eisenkopf hatte direkt im Gegenzug die große Chance auf die erneute Führung, verzog aber freistehend. Bitter. Denn jetzt kam der Gastgeber auf dem Kunstrasen immer besser ins Spiel. Und dann das:

57. Minute – 2:1 durch Benedict Zwahr, ein Freistoß in die kurze Torwartecke. 62. Minute – 3:1, wieder war es Tim Schrade. „Es hat nichts mehr funktioniert bei uns“, schimpfte Falkowski. Als nach 74 Minuten auch noch das 4:1 für Wickede fiel, war das Spiel entschieden. „Ich hatte geahnt, dass sich an diesem Spieltag in der Spitzengruppe was tut. Aber ich nicht daran geglaubt, dass es so läuft“, erklärte Falkowski.

„Wir machen weiter. Es nützt ja nichts“, sagte der Trainer des SC Hassel dann noch. Am Sonntag ist der Kirchhörder SC am Stadion Lüttinghof zu Gast.