SC Hassel erwartet den DSC Wanne-Eickel

Gegen den DSC Wanne-Eickel sind die Torjägerqualitäten von Daniel Moritz (l.) gefragt.
Gegen den DSC Wanne-Eickel sind die Torjägerqualitäten von Daniel Moritz (l.) gefragt.
Foto: Ralph Bodemer

Hassel..  Der DSC Wanne-Eickel ist am Sonntag um 15 Uhr im Stadion Lüttinghof zu Gast. Mit Blick auf die Tabellenplätze ist dieses Duell das Spitzenspiel des drittletzen Spieltags. Hassel, der Tabellenvierte empfängt den Dritten. Schaut man dann weiter rechts auf die Punkte, dann ist das Wort Spitzenspiel zu hoch gegriffen. Denn vorweg marschieren nur noch der TSV Marl-Hüls und Westfalia Wickede. Der Rückstand auf die beiden besten Teams der Westfalenliga beträgt schon sieben Punkte.

Hassel hat Aufstiegschance vertan

Hassels Trainer Thomas Falkowski hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er gerne noch ins Aufstiegsrennen eingegriffen hätte, die Chance war bis zum letzten Spieltag, bis zu unnötigen 2:3-Niederlage beim TuS Erndtebrück II sogar da. Doch bei sieben Punkten Rückstand, da ist Falkowski Realist, wird der Aufsteiger nicht SC Hassel heißen. „Wenn man mal sieht, dass ein Christian Erwig 24 Tore und ein Sebastian Westerhoff 20 Tore für den TSV geschossen haben, oder Andreas Toetz und Tim Schrade je 16 Tore für Wickede, dann weiß man auch, woran das liegt“, sagt der 32-Jährige. Zum Vergleich: Daniel Moritz ist mit zehn Toren Hassels bester Schütze.

Allerdings, auch das hat Falkowski immer wieder betont, war der Aufstieg in dieser Saison zu keiner Zeit das erklärte Ziel. Platz drei bis fünf hielt und hält der Trainer für realistisch. Ein Sieg gegen den DSC Wanne-Eickel und der SC Hassel hätte zumindest sein Saisonziel erreicht. Das Hinspiel in der Mondpalast Arena war vielleicht sogar das interessanteste Spiel der Saison. Hassel gewann beim damaligen Spitzenreiter mit 1:0, Daniel Moritz traf nach 56 Minuten. Florian Fricke musste mit einer schweren Kopfverletzung ins Krankenhaus und Falkowski konnte nicht mehr wechseln, sodass am Ende nur noch neun Hasseler auf dem Feld standen. Julian Hellmich hatte zuvor die Rote Karte gesehen.

Das Abwehrbollwerk hielt, was es versprach und der Sportclub brachte die Führung über die Zeit. Eine halbe Stunde war die Partie schon drüber. Ein Wahnsinnsspiel. Eine Woche später schlug der SC Hassel übrigens den TSV Marl-Hüls mit 4:0. Da sah die Welt noch ein bisschen anders aus.

Am Sonntag muss Thomas Falkowski ohne Marvin Schulz auskommen, der sich einen Bänderriss zugezogen hat. Für den Mittelfeldspieler ist die Saison damit beendet. Tim Woberschal hatte unter der Woche erneut muskuläre Probleme und steht nicht zur Verfügung, Daniel Eisenkopf ist noch rotgesperrt. Falkowski: „Ich erwarte ein ganz enges Spiel, in dem wir nicht viele Torchancen bekommen werden. Beide Mannschaften stehen hinten sehr sicher. Ich denke, dass Kleinigkeiten das Spiel entscheiden werden.“ Falkowski weiß zudem um die Qualität des DSC im Umschaltspiel „Mit Aydin haben sie einen der überragenden Spieler der Liga.“

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