Robin Bakker fährt wieder Ferrari

Ferrari Kievitshof will mit Robin Bakker im neunten Rennen seinem Namen alle Ehre machen
Ferrari Kievitshof will mit Robin Bakker im neunten Rennen seinem Namen alle Ehre machen
Foto: Sabine Sexauer

Gelsenkirchen..  Elf stark besetzte Prüfungen werden heute ab 18.30 Uhr am Nienhausen Busch entschieden. Zu den Höhepunkten gehört das achte Rennen. Dann betritt Ferrari Kievitshof das Geläuf, auf dem er beim Debüt einen brillanten Eindruck hinterlassen hat. Am 1. Mai trabte der Dreijährige auf der Mittelstrecke mit 1:15,4 eine herausragende Zeit. Heute will der Ferrari erneut Gas geben. „Sein Name ist Programm, er ist ein sehr schnelles Pferd“, sagt Robin Bakker über den Hengst, dem er „viel Klasse“ bescheinigt und anmerkt: „Sein erster Start war sehr gut.“

Herausgefordert wird er diesmal von Tristano und Bahnchampion Robbin Bot. Er steht im Besitz einer achtköpfigen Besitzergemeinschaft und hat dieser bei seinem Debüt ebenfalls sofort viel Freude bereitet und einen Sieg geschenkt. Auch Tristano steht vor einer guten Zukunft, doch ob er es mit einem Ferrari aufnehmen kann, muss sich zeigen.

Eine Prüfung zuvor sind ausschließlich Talente des aktuellen Derby-Jahrgangs unter Order. Robin Bakker stützt sich auf Raspberry Diamant, die ihre Qualifikation in feiner Manier gewonnen und C’est bien (Roland Hülskath) die Eisen gezeigt hat. „Ich habe mit Raspberry das Stuten-Derby im Auge. Ihr fehlt es noch etwas an Stehvermögen, aber sie ist schnell und kann guten Speed gehen“, charakterisiert der 31-Jährige die Diamanten-Lady. Zu seinen weiteren Startern gehört Forrest Beemd (5. Rennen).

Noch in bester Erinnerung ist ein Rennen vom 23. April. Damals schwärmten elf Pferde im Einlauf breit zum Endkampf aus und zeigten, wie faszinierend Trabrennsport ist. Am Ende hatte Alaska Joe mit Michael Nimczyk die Nase vorn. Nach diesem Auftritt kommt das Gespann im zehnten Rennen nicht um die Favoritenrolle herum.

Erneut gewonnen hat der Champion mit „Joe“ aber noch lange nicht. Der Siebenjährige muss höllisch auf Pasi di Girifalco (Jens Bergmann) aufpassen. Der bot sich damals im Fahrwasser von Alaska Joe durchaus an und sollte beim zweiten Jahresstart noch mehr ausrichten können. Gefährlich kann zudem Donehill werden (Rob de Vlieger), der wohl ebenfalls nicht mehr lange auf einen Sieg wird warten müssen.

Am Abend vor dem Feiertag wird im vierten Rennen wieder die Möglichkeit angeboten, sowohl die Dreier- als auch die Viererwette zu spielen. Zwölf Pferde gehen auf die 2000m-Distanz. Erste Chancen melden Jaromir (Roland Hülskath), Vivian Buster (Victor Gentz) und Anabaa Blue (Robbin Bot) an.