Real sorgt nicht mehr für so viel Aufregung

Gelsenkirchen..  Cristiano Ronaldo, Karim Benzema, Gareth Bale, Toni Kroos – am Mittwoch kommen die „Königlichen“ wieder nach Gelsenkirchen. Vier Tage vor dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid steht aber noch das Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt an. Und die Frage: Hat Schalke schon Real im Kopf, aber noch Frankfurt vor der Brust?

Trainer Roberto Di Matteo sagt, dass er noch gar nicht an das Spiel gegen Real denkt. „Wir haben uns nur auf Frankfurt konzentriert“, betonte Di Matteo am Donnerstag. Manager Horst Heldt ergänzte: „Ich habe bisher noch gar nicht an Real gedacht. Ich habe mich mit Eintracht Frankfurt beschäftigt.“ Laut Heldt sei es zudem ein Vorteil, dass Real vor einem Jahr schon einmal zu Gast in der Arena war. „Deshalb“, sagt Heldt, „ist man nicht so nervös, als wenn es das erste Mal wäre. Es herrscht nicht so eine Aufregung wie im letzten Jahr.“

Für Di Matteo ist es aber „eine gute Frage“, ob man die beiden Spiele gegen Frankfurt und Madrid so einfach voneinander trennen kann. Heldt hat die Antwort: „Wenn wir in Frankfurt gewinnen, wären wir ja blöd, würden wir nicht versuchen, positive Energie daraus zu ziehen. Wenn wir aber 5:0 verlieren, dann werden wir natürlich versuchen, die beiden Spiele zu trennen“, sagt Heldt – und schmunzelte danach.

Dass gegen Real Madrid eine Klatsche droht, wie beim 1:6 vor fast genau einem Jahr am 26. Februar 2014, glaubt der Manager ohnehin nicht: „Warum sollte das Spiel zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommen? Die müssen uns erstmal schlagen.“

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