Post SV spielt gegen Werne unter Protest
12.02.2010 | 18:40 Uhr 2010-02-12T18:40:00+0100
Das am 30. Januar ausgefallene Verbandsligaspiel des Post SV gegen den TTC Bochum-Werne hat jetzt ein juristisches Nachspiel. Die Bochumer legten der Staffelleitung eine Bescheinigung der Bochumer Polizei vor, dass an dem Samstag aufgrund der Witterungsverhältnisse vom Autofahren abgeraten wurde. Daraufhin erkannte der Verband das Vorliegen von „Höherer Gewalt“ an und setzte die Partie auf Samstag (18.30 Uhr, Gesamtschule Ückendorf) neu an.
Der Post SV legte gegen diese Entscheidung jedoch Einspruch beim Verbandsspruchausschuss ein. Die Bochumer hätten auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen können. Gleichzeitig wurde beantragt, das Spiel bis zu einer endgültigen Entscheidung zunächst abzusetzen. Diesem Wunsch wurde jedoch nicht entsprochen. So werden die Postsportler jetzt erst einmal gegen Werne antreten müssen.
Allerdings wird der Post SV diesmal erheblich geschwächt an die Tische gehen, da mindestens zwei Akteure verhindert sind und ersetzt werden müssen. Die Postsportler werden daher nur unter Protest spielen. Zugleich hoffen sie aber auch, dass der Spruchausschuss für sie entscheiden wird und damit der Ausgang der Nachholpartie letztlich ohne Bedeutung bleibt.
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