Pokal-Geschädigte
10.02.2012 | 17:20 Uhr 2012-02-10T17:20:00+0100
Erle. Im Regionalliga-Spiel gegen Noma Iserlohn wollen Schalkes Basketballer doppelt Revanche nehmen. Im Hinspiel in die Einzelteile zerlegt.
Nein, die Tränen sind noch nicht getrocknet, der Frust über das Pokal-Aus beim 2. Regionalligisten Giants Düsseldorf sitzt bei den Basketballern des FC Schalke 04 tief. Und da vermag es sie auch nicht zu trösten, dass zum Punktespiel am Samstagabend (19.30 Uhr) in der Tectum-Arena mit Noma Iserlohn ein Gegner aufkreuzt, der seit Mittwoch zu den Leidensgenossen zu zählen ist. Denn die Iserlohner verloren ihr Viertelfinalspiel beim Tabellen-Vorletzten BG Bonn-Meckenheim ebenfalls mit zwei Körben Differenz nach einer enttäuschenden Vorstellung mit 82:84.
Aber da ist noch der Stachel des Hinspiels, der viel tiefer sitzt: Mit 85:107 lotete das Team von Trainer Chris Harris damals den Tiefpunkt der Hinrunde aus, die Schalker Mannschaft wurde regelrecht in ihre Einzelteile zerlegt und bekam eine Gratis-Lehrstunde in puncto Schnelligkeit.
„Da haben wir ja nun doppelten Grund, uns zu revanchieren“, schmunzelte Chris Harris, der voll des Lobes über den Gegner aus Iserlohn ist. Eine gute, schnelle, junge Mannschaft mit kleinen Akteuren, die besonders vor ihren leidenschaftlichen Fans daheim eine Macht darstelle.
Schalkes Coach will im Heimspiel mit veränderter Taktik ans Werk gehen. Im Rebound-Bereich wollen die Königsblauen ihre Stärken ausspielen. „Da müssen wir dominant sein und versuchen, das Tempo zu kontrollieren“, plant der S04-Coach, der vielleicht auf die Dienste von Niko Jovanovic verzichten muss, der beruflich eingespannt und letztlich fraglich ist.
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