Pierre Nowitzki ist bereit für das Euro-Abenteuer

Pierre Nowitzki von Horst 08.
Pierre Nowitzki von Horst 08.
Foto: Joachim Kleine-Büning
Fußballer des SV Horst 08 freut sich bei der Hochschul-Europameisterschaft auf erste internationale Vergleiche.

Gelsenkirchen.. Pierré Nowitzki musste nicht lange überlegen: „Klar bin ich dabei“, erklärte er seinem Kursleiter Adam Frytz. Der Fußballer des SV Horst 08 wird mit dem Hochschul-Team der Ruhr-Universität Bochum an der Hochschul-EM teilnehmen, die zwischen dem 21. und 28. Juli in Kroatien ausgetragen wird.

Pierre Nowitzki studiert in Bochum Sportwissenschaften. Als Fußballer des Westfalenligisten SV Horst 08 war es klar, dass er dort auch den Fußball-Kurs von Adam Frytz besucht. Welche Auswirkungen das auf seine Sommerplanung haben würde, ahnte der 21-Jährige da aber noch nicht. Nowitzki brauchte nur vier Wochen, um bei Frytz Eindruck zu hinterlassen. Der Trainer des Bochumer Hochschulteams verpflichtete den talentierten Fußballer für die Europameisterschaft im kroatischen Osijek. „Ich freue mich sehr auf dieses Abenteuer“, sagt Nowitzki, der am 20. Juli den Flieger nach Zagreb besteigen wird. „Gespannt bin ich vor allem auf das Niveau der anderen Teams.“

Nowitzki gehört beim SV Horst 08 zu den Leistungsträgern im Mittelfeld. Auch dank seiner technischen Fähigkeiten und seiner Übersicht schafften die Horster in der zurückliegenden Saison als Westfalenliga-Aufsteiger den Klassenerhalt. Auch, wenn er durch die EM-Teilnahme acht Tage der Saisonvorbereitung verpasst: Die Unterstützung durch seinen Verein ist ihm sicher. Dass sein Vater Uwe Abteilungsleiter am Schollbruch ist, hat damit weniger zu tun. „Mein Trainer Jörg Krempicki steht hinter mir und hat mich bestärkt, an diesem Turnier teilzunehmen“, sagt Nowitzki. Nowitzki darf das durchaus auch als kleines Dankeschön für seine Leistungsbereitschaft und seine Vereinstreue verstehen. Dem Mittelfeldspieler lagen vor wenigen Wochen gleich einige Angebote höherklassig spielender Vereine vor. Nowitzki schlug mit Überzeugung aus: „Ich bin Horster. Ich fühle mich meinem Verein, meiner Mannschaft und auch meinem Trainer verpflichtet.“