Nur acht Siege für Gelsenkirchen

Louisa Fritsche und Luina vom LRFV Gelsenkirchen-Buer zeigten eine ordentliche Vorstellung, blieben aber ohne Sieg bei den Reitertagen der RG Stall Prost.
Louisa Fritsche und Luina vom LRFV Gelsenkirchen-Buer zeigten eine ordentliche Vorstellung, blieben aber ohne Sieg bei den Reitertagen der RG Stall Prost.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Die Konkurrenz aus den Nachbarstädten holt sich 19 von insgesamt 27 ersten Plätzen. Dennoch bleibt es bei den Reitertagen der RG Stall Prost bis zum letzten Wettkampf spannend.

Gelsenkirchen..  Mit der elften Auflage der Reitertage hat die Reitgemeinschaft Stall Prost wieder eine solide und von vielen Seiten gelobte Veranstaltung auf die Beine gestellt. Ein Heimvorteil war jedoch nicht auszumachen. Die Mitglieder der Gelsenkirchener Reitvereine hatten diesmal gehörige Konkurrenz von auswärtigen Vereinen. Mehr als die Hälfte der Siegerschleifen, genau 19 von 27, wurden vom Viereck und Parcoursplatz entführt. Eindeutige Entscheidungen gab es aber nur in Einzelfällen und so gab es durchweg spannende Wettbewerbe am Koesfeld.

Nachwuchstalent Lara Maria Christiaans vom ZRFV Gelsenkirchen-Scholven, die ihr Hauptaugenmerk an diesem Tag auf ein Turnier in Dortmund gelegt hatte, war zwischendurch am Dressurreiterwettbewerb Klasse L dabei. Mit Milky Way belegte sie hinter Talina Lorei vom ZRFV Gahlen Platz zwei. Drei Siegerschleifen blieben bei der veranstaltenden Reitgemeinschaft. Daniela Kasper gewann mit Cute Summerwine de Luxe den Dressurreiterwettbewerb Klasse A, der gleichzeitig als Qualifikation zur Stadtmeisterschaft ausgeschrieben war. Lisa-Marie Weeke mit Tom Tom und Mareen Hein mit Davinja P gewannen die Paar-Kür auf A-Niveau und Sophie Dunzel war mit Percy die Schnellste im Springwettbewerb Klasse E.

Hahm und Kirstein siegen

Die anderen Siege für Gelsenkirchen gingen an Nadine Hahm und Donna Cara (Zucht- Reit- und Fahrverein Gelsenkirchen-Scholven) im Zwei-Phasen-Springwettbewerb Klasse A und an Vereinskollegin Carolin Kirstein mit Don Diabolo im Dressurwettbewerb Klasse E. Isabell Ordon (Ländlicher Reit- und Fahrverein Gelsenkirchen-Buer) gewann mit Fantastic Touch in der Qualifikations-E-Dressur zur Stadtmeisterschaft und Josy Reuter von der Reitgemeinschaft Räther gewann mit Ronja einen der Einfachen Reiterwettbewerbe.

Zuletzt gewann Tina Posdziech vom RV ETuS Gelsenkirchen mit Wincho den Geschicklichkeitswettbewerb „Mit Geschick und Trick durch den Parcours“, einer innovativen Ausschreibung, in der es nicht um Dressurlektionen oder Hindernisse geht, in der aber gleichermaßen die Verständigung und das Vertrauen zwischen Mensch und Tier abgerufen werden.

Sortiert man die Ergebnisliste nach fleißigen Schleifensammlern, erscheint für die RG Stall Prost unter anderem Sarah Löbbert, die mit Erst ich dann Du drei dritte und einen vierten Platz ergatterte. Ebenfalls vier Schleifen gingen an die Bueranerin Sabrina Wendicke, die sich mit Fantastic Touch und Sandy ganz in den Dienst der Stadtmeisterschaftsquali stellte.

Und dann war da noch die andere Reitgemeinschaft, nämlich die Räther aus Resse. Mit 32 Platzierungen waren sie der erfolgreichste Teilnehmerstall aus Gelsenkirchen vor der RG Stall Prost mit 26. Ihren Teil dazu steuerte Melanie Dietsch, die es mit Hawel auf fünf Platzierungen brachte. Erfolgreichste Reiterin der Reitertage von Prost nach Schleifen war aber Lucille Stein, die mit nur einem Pferd, ihrem Snowball, sieben Mal erfolgreich war, darunter zwei Mal mit Platz zwei.