Nikolaj Zugcic schießt SC Hassel zum Sieg

Bochum..  Die Spieler des TuS Hordel waren früher auf dem Feld als die Hasseler. Eine gute Gelegenheit für die mitgereisten Fans des Sportclubs, schon einmal zu schauen, welche Hordeler denn in der nächsten Saison das Hasseler Trikot tragen. Der Stürmer mit der Nummer 9, Dawid Ginczek und Mannschaftskapitän Patrick Rudolph, der hinter den Spitzen spielte. Kevin Rudolph, der dritte Neue aus Hordel, fehlte wegen einer Sprunggelenksverletzung.

Die Aufmerksamkeit galt dann allerdings schnell den eigenen Spielern. Und zwar Daniel Eisenkopf. Der Mittelfeldspieler setzte nach drei Minuten zu einem Sololauf an, konnte nur durch ein rüdes Foulspiel gestoppt werden. Kurz danach schloss Eisenkopf aus zehn Metern ab, sein Schuss ging knapp über das Tor. Und auch nach zehn Minuten stand der 32-Jährige im Vordergrund, als er nach einem verlorenen Zweikampf nachtrat und die Rote Karte sah.

Der SC Hassel war zu Beginn die aktivere Mannschaft, nach gut 20 Minuten wurde Hordel aber stärker. Vor allem Patrick Rudolph setzte seine Mitspieler in Szene. Doch der SC Hassel stand hinten gut. Bis zur 40. Minute, als Fabio Kontny frei vor Hassels Torwart Cedric Drobe auftauchte, den Ball aber nicht richtig traf. Drobe klärte mit einer Fußabwehr. Eine Minute später vergab Hordels Philipp Severich, als er den Ball nach einem Angriff über die rechte Seite aus fünf Metern über das Tor schoss.

Drei Minuten vor der Pause ging aber die Mannschaft in Führung, die schon eine halben Stunde in Unterzahl spielte. Nach einer Flanke von Nikolaj Zugcic ging Tim Helwig im Strafraum zu Boden, Schiedsrichter Markus Echelmeyer zeigte auf den Punkt. Chefsache. Kapitän Zugcic lief an und traf ins rechte Eck.

In der zweiten Halbzeit war der TuS Hordel zunächst spielbestimmend, allerdings ohne Cedric Drobe ernsthaft zu prüfen. Besser machten es die Hasseler, Marvin Schulz vergab nach 70 Minuten ein ganz dickes Ding.

Nach 80 Minuten machte Nikolaj Zugcic alles klar. Maik Habitz wurde im Strafraum gefoult, Zugcic blieb erneut eiskalt. Habitz hatte noch die Möglichkeit, auf 3:0 zu erhöhen, doch vor Hordels Keeper Kevin Kampschäfer versagten die Nerven. Hasselss Trainer Thomas Falkowski stellte die geschlossene Mannschaftsleistung in den Vordergrund. „So wie der eine für den anderen gelaufen ist, macht mich das stolz.“