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Tischtennis-Verbandsliga

Nach zwei Seuchenjahren

26.08.2009 | 15:14 Uhr
Nach zwei Seuchenjahren

TB Beckhausen träumt von einer Saison ohne Verletzungen und einem Spitzenplatz. Der SC Hassel und der Post SV Gelsenkirchen sind die anderen beiden Gelsenkirchener Vertreter.

Am Wochenende steht für die Tischtennis-Akteure der offizielle Saisonstart mit den ersten Meisterschaftsspielen auf dem Programm. Nachdem der TTC Horst-Süd seine Mannschaft zur neuen Spielzeit aus der Oberliga zurückziehen musste, sind der TB Beckhausen, der SC Hassel und der Post SV Gelsenkirchen mit ihren Verbandsliga-Teams die klassenhöchsten Mannschaften in Gelsenkirchen.

Bereits am heutigen Donnerstag (19.30 Uhr) tritt der Turnerbund Beckhausen zur Auftaktpartie beim TTC Bochum-Werne an. Bei den Beckhausenern ist zur neuen Saison Oliver Schneider für Roberto Santulli ins Team gerückt. Saisonziel ist, wie auch schon in den beiden vergangenen Jahren, einen oberen Tabellenplatz zu belegen. Wenn der TBB nach den zwei Seuchenjahren mit vielen Verletzungsproblemen endlich einmal weitestgehend in Bestbesetzung – Andreas Czedzak, Fabio Gossling, Pascal Joswig, Mirko Sbierczik, Marcel Mann, Oliver Schneider – durchspielen kann, muss er auf jeden Fall zu den Favoriten gezählt werden. In Bochum sollte gegen den (Wieder-)Aufsteiger eigentlich ein sicherer Sieg eingefahren werden.

Michael Sudau am sechsten Brett

Der SC Hassel geht an den ersten fünf Brettern mit Sascha Nowak, Vedat Taspinar, Dirk Kaja, Michael Sutzki und Gabriel Jarzombek an den Start. An Position sechs spielt jetzt der 20-jährige Michael Sudau, der aus der Zweitvertretung hochgerückt ist und den Platz von Routinier Andreas Kozole einnimmt. Der ging dafür in die eigene Zweite zurück. Zum ersten Heimspiel empfangen die Hasseler Aufsteiger VfL Ramsdorf (Samstag, 18.30 Uhr, Lasthausstraße). Für den SC Hassel, der im Vorjahr erst auf den letzten Drücker den Klassenerhalt geschafft hat und der diesmal nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben will, wird diese Partie bereits einen ersten Fingerzeig auf den weiteren Saisonverlauf geben. Bei den beiden vergangenen Aufeinandertreffen mit den Gästen in der vorletzten Spielzeit gab es zweimal ganz knappe Spielausgänge, wobei die Hasseler aber nur einen Zähler für sich verbuchen konnten.

Auch der dritte der heimischen Verbandsligisten, der Post SV Gelsenkirchen, geht mit leicht veränderter Aufstellung in die neue Saison: Bashir Salah, Thomas Dietzold, Murteza Aldirmaz, Jochen Allary, Ralf Danielzik und Alexej Kiperman. Letzterer ist neu ins Team gerückt, er ersetzt Dirk Wonsak, der sich Bezirksklassen-Absteiger FC Schalke 04 angeschlossen hat. Der Post SV muss ebenfalls gegen einen der fünf Neulinge antreten. Bei TuRa Bergkamen (Samstag, 18.30 Uhr), dürften die Trauben aber recht hoch hängen, da die Bergkamener neben dem TTV Waltrop als stärkstes Aufsteiger-Team einzuschätzen sind.

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