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Fußball-Testspiel

Kühn und Glowacz richten es

08.07.2010 | 21:54 Uhr
Kühn und Glowacz richten es
Trainer Michael Boris. Foto: Martin Möller

Wülfrath.1. FC Wülfrath -
FC Schalke 04 II 1:2 (0:0)

Es war das erste Testspiel der Saisonvorbereitung. Und nicht nur wegen des 2:1 (0:0)-Sieges beim Niederrheinligisten 1. FC Wülfrath konnte Michael Boris zufrieden sein. „Wir sind in den vergangenen acht Tagen mehr als 70 Kilometer gelaufen“, sagte der Trainer des Fußball-Regionalligisten FC Schalke 04 II.

Auffällig war trotz der auch am Donnerstagabend noch brütenden 30-Grad-Hitze die Fitness der Königsblauen. Und wichtig war für Michael Boris, dass seine ganz jungen Spieler gemerkt haben, dass „A-Junioren-Bundesliga was anderes ist als Männer-Verbandsliga“. Obwohl gerade Felix Frank in der zweiten Halbzeit im Mittelfeld einen starken Eindruck hinterließ.

Die zweiten 45 Minuten wa­ren sowieso die besseren. „Da waren wir cleverer und haben den Ball mehr laufen lassen“, sagte der Trainer. Konsequenz waren Tore. Zunächst traf Maurice Kühn mit einem satten 20-Meter-Schuss, nachdem Zlatko Muhovic, der Massih-Wassey-Ersatz, klasse aufgelegt hatte. Dann nutzte Manuel Glowacz die präzise Vorarbeit von Felix Frank.

Drei Minuten später traf auch Wülfrath. Und Marvin Radüchel, der in der zweiten Hälfte für Robin Himmelmann zwischen den Pfosten stand und ebenfalls fast arbeitslos war, wird sicher hin und wieder darüber nachdenken, dass der Ball nach einem abgefälschten Schuss von Be­nedikt Sommer merkwürdig ins Tor getrudelt ist. „Darüber werden wir noch sprechen“, sagte Michael Boris. „Das Tor wäre schon in der Entstehung zu verhindern gewesen.“

Zufrieden war der 35-Jährige auch mit den Profis Carlos Grossmüller und Albert Streit, der das Team als Kapitän auf den Rasen geführt hatte. Ein Signal für die Saison? „Er braucht die Binde nicht, um die Mannschaft zu führen“, sagte Michael Boris. „Aber darüber nachdenken werde ich.“ Die Alternative ist Amtsinhaber Maurice Kühn. „Er hat mit seinem Tor“, sagte sein Trainer, „ein Zeichen gesetzt.“

Andree Hagel

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