Kooperation besiegelt

Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit: Peter Kozitzki (links) und Hans-Jürgen Wielk (rechts).
Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit: Peter Kozitzki (links) und Hans-Jürgen Wielk (rechts).
Foto: SG Gelsenkirchen
Was wir bereits wissen
Zusammenarbeit zwischen dem Gauß-Gymnasium und der Startgemeinschaft Gelsenkirchen. Die Qualität der schulischen und sportlichen Weiterentwicklung soll auf beiden Seiten nachhaltig gesichert werden.

Gelsenkirchen..  Kurz vor Weihnachten war alles unter Dach und Fach. Hans-Jürgen Wielk, Schulleiter am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, und Peter Kozitzki, 1. Vorsitzender der Startgemeinschaft Schwimmen Gelsenkirchen, setzten ihre Unterschrift unter eine Vereinbarung, mit der Schule und Schwimmverein eine intensive Zusammenarbeit für den Bereich des Leistungssports Schwimmen beschließen.

Schon immer war die Zahl der Schwimmerinnen und Schwimmer an dem Gelsenkirchener Gymnasium relativ hoch. Wie alle aktiven Leistungssportler haben sie den Spagat zwischen Schullaufbahn und Sportausübung zu bewältigen. Nicht immer funktioniert das aufgrund der hohen Trainingsintensität reibungslos.

Daher war es eine glückliche Fügung, dass mit Schulsportkoordinator Stefan Meissner ein Lehrer am Gauß-Gymnasium unterrichtet, der auch über große Erfahrungen als Trainer im Schwimmsport verfügt und als ehemaliger Leistungsschwimmer noch immer sehr gut in der Schwimmszene vernetzt ist. So kam es zu ersten Gesprächen zwischen ihm und dem ehemaligen Sportlichen Leiter der SG Gelsenkirchen Stephan Wittky, mit dem Ziel, ein Zusammenwirken anzustreben, das sich für Schule und Verein vorteilhaft auswirken sollte.

Auch nach dem Wechsel in der Sportlichen Leitung der SG riss der Kontakt nicht ab. Christian Wittenbrink arbeitete nun kommissarisch auf Vereinsseite mit Stefan Meissner am Feinschliff einer Kooperationsvereinbarung. Marco Jabien, als neuer Sportlicher Leiter hat den Prozess dann nach seiner Amtsübernahme im Oktober fortgesetzt. Schulleitung und Vereinsvorstand haben die Gespräche stets unterstützend begleitet.

Heraus kam eine Vereinbarung, durch die die Qualität der schulischen und sportlichen Weiterentwicklung auf beiden Seiten nachhaltig gesichert werden soll. Inhaltlich reicht die Palette der Maßnahmen von Unterrichtbefreiungen für Trainingslager, über Rücksichtnahme bei der Terminierung von Klassenarbeiten, Tests oder Prüfungen, bis zur Einrichtung von Talentsichtungs- und Fördergruppen. Auf Hausaufgaben soll an Wettkampfwochenenden weitestgehend verzichtet werden.

Der Verein unterstützt die Schule und betroffene Schüler bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettkampfs „Jugend trainiert für Olympia“ (JTFO). Das Gauß-Gymnasium wird bei der Durchführung von Informationsveranstaltungen für Eltern beteiligt, um Nachwuchsschwimmern vor dem Wechsel zur weiterführenden Schule die vorhandenen Möglichkeiten vorzustellen. Nach den ersten gesammelten Erfahrungen soll analysiert werden, wie sich die Zusammenarbeit in der Praxis bewährt hat. Beide Seiten können sich einen weiteren Ausbau der Kooperation in Zukunft vorstellen.