König der Vizemeister

Patrick Kroll (r.) und Viktoria Resse wollen am Sonntag den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen. Im Weg steht dann die Reserve von Westfalia Rhynern.
Patrick Kroll (r.) und Viktoria Resse wollen am Sonntag den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen. Im Weg steht dann die Reserve von Westfalia Rhynern.
Foto: Ralph Bodemer
Was wir bereits wissen
Viktoria Resse hat am Sonntag die große Möglichkeit, den Leistungsknick in der Rückrunde der Bezirksliga auszubügeln und doch noch das Ticket für die Landesliga zu ziehen. Die Schwarz-Gelben spielen gegen die Reserve von Westfalia Rhynern um den Aufstieg.

Resse..  Viktoria Resse hat am Sonntag die große Möglichkeit, den Leistungsknick in der Rückrunde der Bezirksliga auszubügeln und doch noch das Ticket für die Landesliga zu ziehen. Die Schwarz-Gelben spielen gegen die Reserve von Westfalia Rhynern um den Aufstieg. Ausgetragen wird die Partie um 15 Uhr in der Kampfbahn Schwansbell in Lünen.

Rhynern gibt sich selbstbewusst

Der Zweikampf an der Spitze der Bezirksliga 11 schien lange entschieden. Viktoria Resse hatte zwischenzeitlich bis zu zwölf Punkte Vorsprung. Doch im Schlussspurt ging den Ressern die Luft aus, Westfalia Gemen übernahm am 27. Spieltag die Tabellenspitze der Bezirksliga-Staffel 11 und gab sie bis zum Schluss nicht mehr aus den Händen. Immerhin: In der Aufstiegsrelegation knüpfte die Viktoria wieder an ihre erfolgreichen Zeiten an, dem 2:0 am Donnerstag gegen Teutonia SuS Waltrop könnte am Sonntag jetzt doch noch der Aufstieg in die Landesliga folgen. Nötig ist dafür ein Sieg im Finale der Aufstiegsrunde gegen den SV Westfalia Rhynern II. Die Westfalen holten sich hinter dem SuS Bad Westernkotten die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga 7 und behaupteten sich im ersten Relegationsspiel mit 2:1 gegen Westfalia Wethmar, den Vizemeister der Staffel 8.

Auch gegen den Gelsenkirchener Klub rechnet sich die Reserve des Oberligisten gute Erfolgschancen aus. Auch, weil es in der vergangenen Bezirksliga-Saison für die Mannschaft von Trainer Thomas Schneider vor allem auf fremden Plätzen gut lief. Auswärts holte Rhynern II in 15 Spielen 27 Punkte und ließ dabei nur 17 Gegentreffer zu. Torgefährlichster Spieler der Hammer ist Sebastian Jakob (11 Saisontreffer).

Zu sehr mit dem Gegner beschäftigen wollen sich die Resser im Vorfeld der Partie nicht. Auch Trainer Frank Conradi weiß, dass es vorteilhafter ist, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Und am Ende des Vergleichs, zu dem der gastgebende Lüner SV mehr als 1000 Zuschauer erwartet, winkt nicht allein der Aufstieg, sondern auch der wohlverdiente Urlaub. Den hatten Spieler und Trainer nach der verpassten Meisterschaft verschieben müssen. Frank Conradi will schon wenige Stunden nach Spielende den Flieger besteigen. Am besten als Landesligist.