King of the World krönt einen tollen Renntag

King of the World, hier mit Michael Nimczyk, zeigt sich nach seinem Sieg gerüstet für die nächsten Rennen.
King of the World, hier mit Michael Nimczyk, zeigt sich nach seinem Sieg gerüstet für die nächsten Rennen.
Foto: Sabine Sexauer
Was wir bereits wissen
Die Bahn war voll, der Umsatz gut, der Sport hervorragend. Mit dem Sonntag-Renntag am 1. Februar machte Gelsentrab erneut beste Werbung. Im sportlichen Hauptereignis rundete King of the World die tolle Veranstaltung ab.

Feldmark..  Die Bahn war voll, der Umsatz gut, der Sport hervorragend. Mit dem Sonntag-Renntag am 1. Februar machte Gelsentrab erneut beste Werbung. Im sportlichen Hauptereignis rundete King of the World die tolle Veranstaltung ab.

Trotz einer Zulage von 25 Metern waren King of the World und Michael Nimczyk erwartungsgemäß das Maß der Dinge. Zu Beginn der Schlussrunde begab sich der 12:10-Favorit aus sechster Position auf den Vormarsch, erschien im letzten Bogen in vorderer Linie und war im Einlauf beizeiten auf der Siegerstraße. Die Manier war beim ersten Start seit dem 26. Oktober auf Anhieb sehenswert. Der schon zweimal in Paris-Vincennes siegreiche „King“ zeigte sich damit gerüstet für die nächsten Großereignisse.

Mit großer Autorität setzte sich der von Victor Gentz gesteuerte Iron Steel durch. Nach dem ersten Teilstück marschierte der Sechsjährige außen herum voran, setzte sich nach einer Runde an der Spitze durch und hielt Pitti Up locker in Schach. Dessen Fahrer, Piet van Pollaert, war freilich vorher schon nach seiner Fahrt mit Stenson LB in den Winner Circle eingezogen.

Erneut sehr gut wurde in den Rennen vier und acht die Möglichkeit angenommen, sowohl die Dreierwette als auch die Viererwette zu spielen. Im vierten Rennen, das sich Fools Garden (Roland Hülskath) aus dem zweiten Band nicht nehmen ließ, kletterte die relativ einfach treffbare G4 mit Holy Ventury, Dinos Flevo und Dex Buitenzorg auf immerhin 1534:10 Euro. Einen Paukenschlag gab es in der zweiten Viererwette. Diese wurde mit dem über 2600 Meter erfolgreichen Salander (Frank Eickmann) sowie Chelsea Norg, Aramis le Blanc und Shitan nicht getroffen. Dadurch entstand ein Jackpot von 4950,63 Euro, der demnächst bei Gelsentrab zusätzlich ausgespielt wird.

Dass man auch mit der Siegwette einen guten Reibach machen kann, zeigten gleich vier Pferde. Zwei von ihnen setzten sich mit Ruud Pools für Trainer Marcel Hauber durch. Daniel H zahlte am Totalisator 141:10 Euro, Elaine Boshoeve setzte sich zum Kurs von sogar 200:10 Euro durch. Ina Titan (Jochen Holzschuh) überraschte für Toto 140:10 Euro, und mit Sabrina Marks wurde in einem Amateurfahren auch Ricarda dreistellig gehandelt (121:10-Euro).

Schließlich setzten sich in einem Hobbyfahren erneut Doc Holiday und Natasja Sprengers durch, im Trabreiten strebte die favorisierte Broadwaytranss R (Sytske de Vries) von der Grundmarke aus sofort in Front und ließ nichts mehr anbrennen.