Junges Ehrenamt fördern

Mit ihrer Unterschrift auf Spielbausteinen, unterstützten die Teilnehmer am Sport- und Gruppenhelferforum, das Marc Kopatz Links) und Mike Dierig leiteten, die Aktion „Bündnis für Freiräume“ der Sportjugend NRW.
Mit ihrer Unterschrift auf Spielbausteinen, unterstützten die Teilnehmer am Sport- und Gruppenhelferforum, das Marc Kopatz Links) und Mike Dierig leiteten, die Aktion „Bündnis für Freiräume“ der Sportjugend NRW.

Gelsenkirchen..  140 Sporthelfer und deren Begleitlehrer nahmen am „Sport- und Gruppenhelferforum“ für den Regierungsbezirk Münster, organisiert von Gelsensport, der Gesamtschule Horst und dem Landessportbund am Sportzentrum Schürenkamp teil und waren von den praktischen Sportangeboten und Workshops begeistert.

Trendsportarten wie „LeParcours“, „Slackline“, „Skaten“, „Zumba“, „Rope Skipping“, „Cheerleading“, „Yoga“ oder das innovative „Fußball-Golf“ standen auf dem Programm. Viel Neues gab es für die engagierten Schüler auch in den Workshops „Klassische Pausenspiele“, „Selbstverteidigung“ oder „Erste Hilfe bei Sportverletzungen“ zu erfahren.

Das Thema Inklusion nimmt auch im Sport einen wachsenden Stellenwert ein. Hierzu lieferten die Workshops „Spiel- und Sport inklusiv“ und „Rollstuhlbasketball“ viele Erfahrungen für die Sporthelfer für den Umgang mit dem Thema im Sportalltag. „Uns freut es, die Schüler für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Sporthelferforum ein Stück weit zu belohnen“, sagten Marc Kopatz, Jugendreferent von Gelsensport, und Mike Dierig, Beauftragter für den Schulsport, unisono.

Mit ihrer Unterschrift auf Spielbausteinen, unterstützten die Teilnehmer eine Aktion der Sportjugend NRW. Das „Bündnis für Freiräume“ setzt sich dafür ein, dass junge Menschen neben Schule, Ausbildung, Studium und Beruf auch Zeit für sich selbst haben, etwa für Bewegung, Spiel und Sport, für Ehrenamt im Verein, für Freunde und Familie, für Kreativität oder Entspannung. Auch die Lehrerinnen und Lehrer bildeten sich im Austauschforum zum Thema „Kooperation Schule und Verein“ fort. Insgesamt 14 Schulen aus Gelsenkirchen, Gladbeck, Bottrop, Recklinghausen und Dorsten nahmen an der Veranstaltung teil.

Ziel der Veranstaltung war es, die Sporthelfer einsatzorientiert fortzubilden, mit anderen Sport- und Gruppenhelfern in den Austausch zu gehen und Neues aus Bewegung, Spiel und Sport kennenzulernen. Darüber hinaus soll die Kooperation von Schule und Sportverein gefördert werden, so dass Sport- und Gruppenhelfer als „Nachwuchskräfte“ in den Vereinen eingesetzt werden können und die Vereinsarbeit unterstützt wird.