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Ibbenbüren lässt dem BC Buer keine Chance

27.09.2011 | 18:13 Uhr
Ibbenbüren lässt dem BC Buer keine Chance
Chancenlos waren die Spieler des Boule Club Gelsenkirchen-Buer am Sonntag, dem 25.09.2011, im Viertelfinale des NRW-Pokals gegen den BV Ibbenbüren auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Consol. Im Bild der Bueraner Gerd Fortak. Foto: Martin Möller / WAZ FotoPool / 27.09.2011

Bismarck.Im Viertelfinale des NRW-Cups des Boule- und Pétanque-Verbandes Nordrhein-Westfalen hatte der Boules Club Buer gegen den Bundesligisten BV Ibbenbüren keine Chance und verlor auf seinem Vereinsgelände im Consol-Park mit 0:31.

Drei Ligen Unterschied, da hätte man schon annehmen können, dass der Bundesligist die Reise nach Gelsenkirchen nicht so ernst nimmt und quasi im Vorbeifahren den Einzug in die Endrunde klarmacht. Die Ibbenbürener gebührten der Pokalbegegnung gegen BC Buer jedoch größten Respekt, sie traten in Bestbesetzung im Consol-Park an. Sogar Bundesliga-Coach Tim van Eerde reiste aus den Niederlanden an und betreute zum ersten Mal eine Pokalbegegnung.

Obwohl drei Spieler am Tag zuvor in Apeldoorn im Sechs-Ländervergleichskampf gegen Frankreich, Italien, Marokko, Surinam und die Niederlande für Deutschland angetreten waren – sie gewannen dort alle Spiele –, hatte der Ibbenbürener Trainer seine komplette Mannschaft schon zwei Stunden vor Beginn antreten lassen, um sich einzuspielen.

12:11 reicht nicht

In der ersten Runde mit sechs Einzelspielen hatten die Bueraner kaum eine Chance. Uwe Sevcik lieferte gegen Hermann Streise lange Zeit eine ausgewogene Partie, verlor jedoch mit 10:13. Nur Gerd Fortak bot Paroli. Gegen Bruno Absalon, ein Urgestein des deutschen Pétanquesports, kämpfe sich der Bueraner nach einem 2:8-Rückstand Punkt für Punkt heran. Beim 9:11 machte er dann sogar drei Punkte und lag mit 12:11 vorne. Es fehlte nur noch ein Zähler. Gerd Fortak verlegte aber zwei Kugeln, so dass Bruno Absalon nach 90 Minuten Spielzeit souverän die 13 legte.

Auch in der Doublette-Runde mit drei Spielen für Zweierteams wurden alle Partien verloren. Ihre Klasse bewiesen die Ibbenbürener Max Streise/Hermann Streise im Spiel gegen Uwe Sevcik/Ngo Tang. Nach einer 8:1-Führung der Bueraner drehten sie das Spiel und gewannen mit 13:8.

Obwohl beim 21:0-Zwischenstand für die Ibbenbürener schon längst die Entscheidung gefallen war, spielten sie auch in der dritten Runde mit zwei Tripletten voll auf und gewannen auch die letzten beiden Partien zum 31:0. Die Gäste gewannen so alle Spiele und holten 143:60 Punkte.

Trotzdem war es für den BC Buer ein schöner Tag. Das Erreichen des Viertelfinales ist für den Klub schon ein großer Erfolg. Und gegen den Bundesliga-Dritten darf man auch verlieren.

DerWesten

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