Huntelaar muss vier Spiele zuschauen

Gelsenkirchen..  Das DFB-Sportgericht hat die Sperre von Klaas-Jan Huntelaar teilweise zur Bewährung ausgesetzt. Huntelaar wurde für sechs Spiele gesperrt, von denen er aber nur vier absitzen muss. Die übrigen zwei Partien wurden zur Bewährung ausgesetzt. Das heißt: Sollte der Niederländer bis zum 30. Januar 2016 erneut eine Rote Karte sehen, würde er in zwei weiteren Partien gesperrt werden. Huntelaar muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von 15000 Euro zahlen. Der FC Schalke 04 hat die Strafe akzeptiert und wird keinen Einspruch gegen das Urteil einlegen.

Im Revierderby wieder dabei

Nach dem bereits absolvierten Spiel am Dienstagabend bei Bayern München fehlt der Stürmer also noch am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach, am 14. Februar bei Eintracht Frankfurt sowie am 21. Februar gegen Werder Bremen. Damit steht fest, dass der Hunter im Revierderby bei Borussia Dortmund am 28. Februar wieder spielberechtigt ist.

Huntelaar hatte beim 2:0-Sieg am Samstag gegen Hannover 96 in der 85. Minute nach einem Foulspiel gegen Manuel Schmiedebach die Rote Karte gesehen. Der DFB wertete das Vergehen als Tätlichkeit. Das hohe Strafmaß erklärt sich aus einer Geste Huntelaars in Richtung Schiedsrichter Sascha Stegemann, die als Beleidigung gewertet wurde.

„Grundsätzlich gibt es bei Spielsperren keine Bewährung. Bei besonders langen Sperren wie in diesem Fall ist aber die Möglichkeit zu prüfen, ob ein Teil der Sperre zur Bewährung ausgesetzt werden kann, wenn der Spieler nicht vorbelastet ist“, sagt Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts.