Heißer Kampf um den Meistertitel

Ufuk Ataman (links) ist der Top-Torjäger der Kreisliga A2.
Ufuk Ataman (links) ist der Top-Torjäger der Kreisliga A2.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Während in der Staffel 1 der Fußball-Kreisliga A mit dem Erler SV 08 der kommende Meister bereits feststehen dürfte, ist das Rennen in der Staffel 2 völlig offen. Fünf Mannschaften kommen für den Titel noch in Betracht: DJK Blau Weiß, Westfalia 04, Genclerbirligi Resse, der SV Hessler 06 und auch Preußen Sutum.

Gelsenkirchen..  Während in der Staffel 1 der Fußball-Kreisliga A mit dem Erler SV 08 der kommende Meister bereits feststehen dürfte, ist das Rennen in der Staffel 2 völlig offen. Fünf Mannschaften kommen für den Titel noch in Betracht: DJK Blau Weiß, Westfalia 04, Genclerbirligi Resse, der SV Hessler 06 und auch Preußen Sutum.

Die besten Aussichten hat nach 16 Spieltagen die DJK Blau Weiß, die eigentlich mal reif wäre für den großen Coup. Trainer Dirk Hennig hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er mit seiner Mannschaft endlich aufsteigen möchte. Anfangs stotterte der Motor der Schalker noch, aus den ersten drei Spielen holten sie nur vier Punkte, aber danach waren sie kaum aufzuhalten. Beeindruckend: ihr Torhunger. Die DJK Blau Weiß hat bereits 75 Treffer erzielt, davon alleine 25 durch Ufuk Ataman. Zum Vergleich: Die Mannschaften auf den letzten vier Plätzen haben zusammen 71-mal eingenetzt. Zwei Punkte hinter DJK Blau Weiß rangiert Westfalia 04 auf Rang zwei. Die Bismarcker kamen ebenfalls schwer in die Gänge. Nach vier Spieltagen war ihr Konto bereits mit zwei Niederlagen belastet. Danach startete das Team von Holger Gehrmann allerdings durch, ist seit zwölf Begegnungen ungeschlagen und hat zwischendurch sogar mal eine Serie von sieben Siegen hintereinander hingelegt.

Auf dem dritten Platz folgt Genclerbirligi Resse mit einem weiteren Punkt Rückstand. Der Klub mit den türkischen Wurzeln beeindruckte bislang vor allem wegen seiner Heimstärke. Er gewann alle bisherigen sieben Partien auf eigenem Platz an der Lohmühle in Buer-Süd.

Dass Hessler 06 und Preußen Sutum so weit oben stehen, überrascht sehr. Beide Mannschaften mussten in der vergangenen Saison bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen. Deshalb sagt Heßlers Trainer Dominik Abel: „Wir wissen, wo wir herkommen. Was die Jungs bisher geleistet haben, ist sensationell. Es ist nicht unser Anspruch, den Meistertitel zu erringen.“

Der erste Absteiger dürfte bereits gefunden sein: Preußen Sutum II. Es war vor Saisonbeginn lange unklar, ob es die Sutumer überhaupt schaffen, eine zweite Mannschaft auf die Beine zu stellen. Sie rekrutierten ein Team, das im Wesentlichen aus reaktivierten Cracks sowie aus Akteuren der in der Kreisliga C spielenden dritten und vierten Mannschaft besteht. Mit dieser Truppe ist im Kreis-Oberhaus auf Dauer natürlich kein Blumentopf zu gewinnen. Die Preußen-Reserve erreichte am zweiten Spieltag ein 1:1 beim BV Rentfort II, ansonsten setzte es nur Niederlagen, darunter auch eine zweistellige (0:11 bei der DJK Blau Weiß). Im unteren Tabellenbereich geht es somit in der Rest-Rückrunde vornehmlich darum, den zweit- und möglichst auch den drittletzten Platz zu vermeiden. Die beiden Eisenbahner-Klubs ETuS Bismarck und ETuS Gelsenkirchen haben mit jeweils 13 Punkten die schlechtesten Karten. Aber auch der Neuling SV Horst 08 III, Teutonia Schalke und Firtinaspor dürfen sich noch nicht zu sicher fühlen. Die Sportfreunde 07/12, Arminia Ückendorf, DJK TuS Rotthausen II, BV Rentfort II und SSV Buer II können den restlichen 14 Spieltagen hingegen recht entspannt entgegenblicken. Sie sollten nichts mehr mit Auf- oder Abstieg zu tun bekommen.