Hao Junmin - ein Gewinner beim Verlierer
14.04.2010 | 19:26 Uhr 2010-04-14T19:26:00+0200
Es war sein erstes Spiel, das Hao Junmin für die Schalker über die kompletten 90 Minuten bestritt. Zuvor brachte es der 23-Jährige in vier Bundesliga-Einsätzen auf zusammen 68 Minütchen. Glücklich dürfte er nach der 2:4-Niederlage in Hannover dennoch nicht gewesen sein.
Schon eher darüber, dass er in den vergangenen Wochen einige große Leistungsschritte nach vorne gemacht hat. Das honorierte Trainer Felix Magath mit dem Einsatz in der Startaufstellung. Nach der Hannover-Pleite betonte Magath, dass nur Haos Leistung ihn ein wenig erfreut hätte.
Die Vorstellung in Hannover verfolgten viele Chinesen an den Fernsehgeräten. Vor allem in seinem Geburtsort Wuhan und in Tianjin, wo der 27-malige Nationalspieler zuletzt mehrere Jahre spielte und ein Idol ist. „Fünf, sechs Spiele sind von Schalke live gezeigt worden“, weiß der Rechtsfuß. Auch wenn durch die Zeitverschiebung die Bundesliga-Partien überwiegend abends oder nachts gesendet würden, schauten viele chinesische Fußball-Fans zu.
Mittlerweile hat sich der Neuzugang, der in der Winterpause zu den Königsblauen stieß, mit der „schnelleren und körperbetonteren Spielweise in Deutschland zurechtgefunden.
Dabei kommt ihm vielleicht die zurückhaltende asiatische Grundeinstellung etwas zu Gute. „Ich mache alles, was der Trainer sagt“, erklärt der 23-Jährige. Das hört ein Trainer gerne. „Ich versuche jedes Mal, gut zu trainieren. Und weiter überlege ich nicht.“
kennen zu lernen“.
Behilflich sind ihm dabei Bekannte. „Einige sind in Deutschland geboren, andere hier aufgewachsen“, sagt Hao. In der nächsten Woche hofft er allerdings, weitere Unterstützung zu bekommen. Dann sollen seine Eltern nach Gelsenkirchen kommen. „Derzeit müssen noch Visa-Angelegenheiten geklärt werden“, so der Neu-Knappe.
Auch ohne seine Eltern hat Hao Junmin einige Erkundungstouren unternommen. Zum Beispiel den Kölner Dom besichtigt. „Das war schon ziemlich beeindruckend“, sagt der Chinese schmunzelnd. Da muss er erst einmal abwarten, was passieren würde, wenn der FC Schalke 04 am Ende dieser Bundesliga-Saison Deutscher Meister wird. Da kommt er mit der Umschreibung „ziemlich beeindruckend“ wohl nicht aus.
16:57
# 1 Wer vor schwach/gelb steht hat immer gut lachen!
09:45
Na ja,Derbysiege sind auch was Feines!!!!
21:37
na ja -das mit der meisterschaft wird er ja nicht erleben!!!