Hansa rechnet mit Rasenvorteil

Gelsenkirchen..  Wer begleitet Adler Ellinghorst und RW Wacker Bismarck als Aufsteiger in die Kreisliga A? Hansa Scholven und Adler Feldmark, die Vizemeister der beiden Kreisliga-B-Staffeln, spielen am Sonntag um 15 Uhr auf der Sportanlage Lohmühle mindestens einen weiteren Aufsteiger aus. Der Sieger hat’s auf jeden Fall geschafft. Aber auch der Verlierer darf noch hoffen. Sollten zwei Mannschaften aus dem Fußballkreis Gelsenkirchen in die Bezirksliga aufsteigen, also der Erler SV 08 und Westfalia 04, rücken insgesamt vier Mannschaften aus der Kreisliga B ins Kreis-Oberhaus auf.

Hansa und Adler gehen zuversichtlich in das Aufstiegsspiel. „Wir haben den Vorteil, dass auf Rasen gespielt wird“, sagt Claudio Tragno, der Sportliche Leiter von Hansa. „Auf Rasen haben wir seit eineinhalb Jahren nicht verloren.“ Natürlich ärgern sich die Scholvener, dass sie am letzten Spieltag durch das 1:1 beim TSV Feldhausen noch von Adler Ellinghorst vom ersten Platz verdrängt wurden. Aber jetzt wollen sie die zweite Chance nutzen, wobei Claudio Tragno betont: „Der Aufstieg ist keine Pflicht. Die Jungs sind nicht dazu verdammt, in der nächsten Saison eine Klasse höher zu spielen.“

Feldmark hat eine starke Rückrunde gespielt und will sich jetzt dafür mit dem Aufstieg belohnen. Trainer Sven Talhorst baut vor allem auf seine stabile Defensive, die in 26 Meisterschaftsspielen nur 25 Gegentore zuließ. „Wir werden nicht großartig taktieren“, verspricht er. Sein Team hat in dieser Saison bereits als Kreispokal-Schreck auf sich aufmerksam gemacht, gewann beim Bezirksligisten SSV Buer mit 2:1 und blieb erst im Viertelfinale beim Oberligisten SV Zweckel (0:7) hängen. Die Feldmarker müssen am Sonntag ohne Fabian Kabuth (private Gründe) und wohl auch ohne Nico Hartmann (Prüfungsvorbereitung) auskommen.