Handballerinnen der HSG steigen in die Landesliga auf

Bochum..  Wer hätte das nach dem vierten Spieltag gedacht? Damals standen lediglich zwei Punkte auf dem Konto der Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Gelsenkirchen. Und nun, 15 Spieltage und 15 Siege später, darf sich das Team von Trainer Helmut Preuß Meister und somit Landesliga-Aufsteiger nennen. Beim SV Teutonia Riemke III gewann die HSG am vorletzten Spieltag der Saison mit 21:20 (11:9).

Die 60 Minuten bis zur Meisterschaft waren ein hartes Stück Arbeit. Teutonia Riemke und vor allem die eigenen Nerven machten den HSG-Damen mehr zu schaffen, als ihnen und ihrem Trainer lieb war. Wann immer sich die Gäste einen Vorsprung erspielt hatten, konterten die Gastgeberinnen.

Nach dem knappen Vorsprung zur Pause setzte sich die HSG konstant ab. Beim 19:13 schien alles auf eine ruhige letzte Viertelstunde hinzudeuten. Doch weit gefehlt. Zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Zwei-Minuten-Strafen brachten das Team von Trainer Helmut Preuß völlig aus dem Konzept. Die Gastgeberinnen glichen zum 19:19 aus. Beim 20:20 behielt schließlich Christine Hartel von der Siebenmeter-Marke die Nerven und netzte zum vielumjubelten 21:20-Siegtreffer ein. „Nach dieser Schlussphase ist das Ergebnis sicherlich glücklich. Aber dieses Glück haben wir uns über die ganze Saison gesehen auch redlich verdient“, sagte Helmut Preuß.