Großer Renntag für Raspe
15.02.2010 | 18:17 Uhr 2010-02-15T18:17:00+0100
Großer Tag für Silvia Raspe: Erst hatte die 24-Jährige aus Weeze-Wemb mit ihrem Schimmel Thor Boshoeve gegen die Profis gewonnen, dann sicherte sie sich auch den Sieg im Finale um den Valentins-Cup auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn. Im „Kampf der Geschlechter“ siegte Raspe, wie übrigens auch schon eine Woche zuvor in ihrem Vorlauf, mit der fünfjährigen Stute Follow Me, die von Rabea Schule Wienker (37) aus Versmold trainiert wird und deren Vater Franz Klein (59) gehört.
Raspe nutzte dabei konsequent den Vorteil, dass die weiblichen Teilnehmer in diesem Finale mit ihren Schützlingen 25 Meter weniger zurückzulegen hatten als ihre männlichen Kollegen. Auf Rang zwei landete mit Sierra Angel, gefahren von der Niederländerin Hiltje Tjalsma (30), ebenfalls eine Starterin aus dem ersten Band. Bester männlicher Vertreter war Jörg Hafer (50/Gelsenkirchen) mit Argentini auf Rang drei.
Mitfavorit und Vorlaufsieger Winston C fand mit Erik van den Bergh (42, NL) keine Lage, musste im Schlussbogen „außen herum“ weite Wege gehen und wurde nur Sechster.
Die durch gute Leistungen aus der letzten Saison empfohlene Riwa lief mit Franz Klein eher unauffällig, hatte nie eine bessere Lage und kam erst im Einlauf auf Touren, so dass es noch zu Rang fünf reichte.
Eine Glanzfahrt legte Silvia Raspe auch mit ihrem neunjährigen Wallach Thor Boshoeve hin. Zum dritten Mal in diesem Jahr bot sie den Schimmel in einem Rennen gegen die Fahrer-Profis auf. Die Bilanz nach dem neuerlichen Erfolg (Toto 44:10) für die engagierte Amateurfahrerin: Zwei Siege und ein zweiter Platz in sogenannten offenen Rennen mit Thor Boshoeve.
Diesmal hatte Silvia Raspe ihren Schützling schon früh nach vorne gefahren. Im Einlauf dann wehrte sie den Angriff von Peter Grundmann (34/Mönchengladbach) mit Chingagchook ab und war für den Sieg ungefährdet. Eckstein war in diesem Rennen Nichtstarter.
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