Große Chance für YEG Hassel

Kadir Mutluer war der Matchwinner im Hinspiel. Er erzielte den 2:1-Siegtreffer gegen Stuckenbusch.
Kadir Mutluer war der Matchwinner im Hinspiel. Er erzielte den 2:1-Siegtreffer gegen Stuckenbusch.
Foto: Joachim Kleine-Büning

Hassel..  YEG Hassel könnte am Ostermontag einen großen Schritt in Richtung Aufstieg machen. Der Spitzenreiter der Fußball-Landesliga empfängt den Tabellenzweiten Sportfreunde Stuckenbusch. „Wir freuen uns sehr auf dieses Top-Spiel“, betont Hassels Trainer Halit Hoyladi. Anstoß ist um 15 Uhr auf der Sportanlage Lüttinghof.

Am vergangenen Sonntag kassierte YEG mit dem 2:3 bei der Hammer SpVg II überraschend die erste Niederlage in dieser Saison. „Vielleicht war das ein Dämpfer zur rechten Zeit“, sagt Halit Hoyladi. „Dass wir nicht jedes Spiel gewinnen würden, war doch klar. Ich habe immer damit gerechnet, dass wir auch mal mit einem Rückschlag fertig werden müssen. Nun ist es halt passiert. Wir werden sehen, welche Reaktion die Mannschaft zeigen wird.“

Trotz des Ausrutschers in Hamm sind die Hasseler immer noch in einer für sie komfortablen Situation. Sie liegen neun Punkte vor den Stuckenbuschern, die allerdings ein Spiel weniger ausgetragen haben, weil ihre Partie vor einer Woche gegen den SV Dorsten-Hardt ausfiel. „Die Stuckenbuscher müssen bei uns gewinnen, wenn sie noch einmal an uns herankommen wollen“, sagt Halit Hoyladi.

Im Hinspiel ist das den Sportfreunden nicht gelungen. Sie verloren gegen YEG mit 1:2, wobei Kadir Mutluer in der Schlussminute das Siegtor erzielte. In Erinnerung blieb diese Begegnung aber auch deshalb, weil es danach zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen dem Stuckenbuscher Trainer Michael Pannenbecker und Hassels Verteidiger Hianick Kamba kam. „Das ist für uns kein Thema mehr“, versichert Halit Hoyladi. „Wir wollen mit Leistung auf dem Platz unsere Stärke unter Beweis stellen.“

Hianick Kamba fehlte vor einer Woche in Hamm aus Krankheitsgründen. Er wird am Ostermontag wohl wieder im Kader sein, aber nicht zur Stammformation gehören. Er hat seinen Stammplatz mittlerweile offensichtlich verloren. Aber dass für jeden seiner Spieler immer eine Tür offen steht, macht Halit Hoyladi mit dieser Aussage deutlich: „Personell wird sich einiges tun. Es ist nicht davon auszugehen, dass wir mit jener Elf auflaufen werden, die in Hamm begonnen hat.“