Gelsenkirchen rettet Schalke
30.10.2009 | 10:25 Uhr 2009-10-30T10:25:00+0100
Gelsenkirchen/Essen. Frisches Geld hat den finanziell gebeutelten Fußball-Bundesligisten Schalke 04 vorerst vor der möglichen Zahlungsunfähigkeit gerettet: Mit 25,5 Millionen Euro helfen ein städtisches Unternehmen und ein Kreditinstitut dem Klub aus der Not. Der Deal löst ein geteiltes Echo aus.
Für den Fußball-Bundesliga-Verein FC Schalke 04, mit Verbindlichkeiten von 250 Millionen Euro belastet, ist die Saison gesichert. Der Verein muss keine Spieler verkaufen: Der Gelsenkirchener Energiedienstleister GEW, eine hundertprozentige Tochter der hochverschuldeten Stadt, erwirbt für bis zu 15 Millionen Euro Anteile an der Arena. GEW und ein „bedeutendes Kreditinstitut” gewährten der Arenagesellschaft zudem ein Darlehen in Höhe von 10,5 Millionen Euro, teilte der Verein am Donnerstag mit.
Geteiltes Echo auf den Deal
„Damit ist die laufende Saison durchfinanziert”, sagte der Schalker Finanzvorstand Peter Peters. Der Verein will nun eisern sparen: „Die nun getroffene Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt, die wirtschaftlichen Strukturen des Klubs langfristig wieder auf eine gute Basis zu stellen.” Die Lizenz des FC Schalke 04 sei zu jeder Zeit gesichert gewesen, betonte der Klub.
Der Deal auf Schalke stieß auf geteiltes Echo. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski (SPD) versicherte, die Abmachung werde den städtischen Haushalt nicht belasten. Wirtschaftsdezernent Joachim Hampe: „Es wird kein Cent an Steuergeldern ausgegeben und kein Geld verschenkt und kein Kindergarten nicht gebaut.”
Bilanz-Vorteile
Das Regierungspräsidium Münster will die Details und die Verträge prüfen. Man habe aber bereits „grundsätzlich Zustimmung” signalisiert, sagte eine Sprecherin. Skeptisch zeigte sich der Fraktions-Vize der CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich: „Auf der einen Seite sagt die Stadt, sie sei pleite, auf der anderen macht sie dann so etwas.” Durch die Abmachung sinkt der Anteil von Schalke an der Arena unter 50 Prozent, mithin muss der Konzern seine Arena-Schulden von 113 Millionen Euro nicht mehr bilanzieren. Da der Anteil der GEW nun über 50 Prozent liegt, dürfte der Schuldenberg laut Angaben von Wirtschaftsprüfern auf die GEW übergehen.
19:15
damit ist weiterhin gewährleistet das an entsprechenden spieltagen tausende von besoffenen schalkefans randalierend durch ge zihen.aber hat ge mit solchen verantwortunglosen stadtvätern was besseres verdient oder wußte niemand wen er da bei der komualwahl gewählt hat..
21:51
Da wir der Steuerzahler über den Tisch gezogen und beraubt...... Die Stadt ist total Pleite und wirft so mit dem Geld anderer Leute herum ???? der Oberbürgermeister und seine Vasallen gehören vor ein Gericht oder sollen mit ihrem eigenen Vermögen für so einen Pleite-Club haften
15:14
Pleite + Pleite = Betrug am Steuerzahler !
08:20
Wenn anderswo (z.B. in Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, Köln, Hannover, Berlin, Bremen, Kaiserslautern u.a.) nicht-multifunktionale Stadien von vornherein komplett auf Kosten und Risiko des Steuerzahlers und ohne Beteiligung der Vereine gebaut wurden und werden, dann ist es erst recht legitim, wenn sich auch die Stadt Gelsenkirchen zu einem Teil an der Finanzierung der multifunktionalen Schalker Arena (vorübergehend) beteiligt.
Es ist ja auch nicht wahr, dass dort der Steuerzahler einen Profiverein ohne Gegenleistung subventioniert, wie in anderen Städten (Frankfurt, Kaiserslautern, Dortmund, Berlin) übrigens schon mehrfach geschehen,ohne dass das kritisiert wurde. Denn die Stadt Gelsenkirchen (bzw. die GEW) kauft vielmehr Anteile an der multifunktionalen Arena, erwirbt also einen Wert (viele sagen: Schalkes Tafelsilber), der sehr wahrscheinlich Rendite abwerfen wird - und rettet damit sein Aushängeschild, seinen Imageträger, seinen mit Abstand wichtigsten Wirtschaftsfaktor und zweitgrößten Steuerzahler und zweigrößten Arbeitgeber in der Stadt Gelsenkirchen.
Man muss nun wirklich kein Schalke-Fan sein, um das vollkommen legitim zu finden. Man darf als Fan eines anderen Vereins halt nur nicht alle Hoffnung darin setzen, dass Schalke Punkte abgezogen werden müssen oder pleite gehen muss, damit der eigene Lieblingsverein Schalke den Rang ablaufen kann.
07:07
Da gibt man einfach Aktien für 160 Millionen Euro aus...
rafl, warum gibst du nicht Aktien für 160 Millionen aus wenn das so einfach ist? Kannst ja S04 ein wenig von dem Geld abgeben. Und welchen Profit hat eigentlich ein S04 Fan der damals nen Tausender für einen Stein eures Stadions gelatzt hat?
22:43
Über den Neid der schwach-gelben wunder ich mich ja gar nicht mehr , aber dass gleich vier Schreiberlinge für diesen mageren Artickel gebraucht werden, amüsiert mich doch ein wenig. Ok im Grunde sinds nur drei , wenn man mal den Totalausfall Wels herausrechnet . :)
Ignore Schüssler & Wels
BWG
22:42
Hoffentlich gehen die Arbeitslosen mal auf die Straße gegen so eine Korrupte Stadt und o einen Kriminellen Verein
22:19
ich finde es einfach nur affig, was sich schalke leistet. es ist nur komisch, dass kein betrieb gerettet wird. nur so paar schlampige fussballer. einfach nur rausgeschmissenes geld.
16:45
Um die Lizenz sowie die Gehaltszahlungen für Fußballmillionäre des FC Schalke 04 zu sichern, wird nun die GEW mit 25,5 Mio. € in die Pflicht genommen.
Die ist umso verwerflicher, da dieselbe GEW ehemaligen langjährigen verdienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Strompreisvergünstigung auf linke Art entziehen wollte.
Erst die 3. Instanz des Bundesarbeitsgerichts Erfurt hat endgültig zugunsten der Pensionäre entschieden. Wo ist da das Gerechtigkeitsempfinden der GEW-Führung?
15:39
Das die WAZ-Gruppe überhaupt negative Kritik zu den Städtischen Geschenken für ihren Hausclub So5 zuläßt, gleicht einer Sensation.
Der DFB hätte Schalke sowieso niemals die Lizenz entzogen.
Dieser Größenwahn einiger Fans aus GE hat einen schönen Dämpfer erhalten.
Immer hochnäsig herablassend auf andere Vereine blicken, das ist jetzt vorbei.
Herrlich !