Gegen die Preußen soll der dritte Sieg folgen

Buer..  Eine Woche nach dem Derby stehen die beiden Gelsenkirchener Teams in der Staffel 11 der Fußball-Bezirksliga erneut vor reizvollen Herausforderungen. Spitzenreiter Viktoria Resse empfängt im Kreisderby den Neuling Preußen Gladbeck, und die SSV Buer muss im Verfolgerduell bei Westfalia Gemen ran.


Viktoria Resse – Preußen Gladbeck
Für die Resser spitzt sich die personelle Situation zu. Nach Mike Neumann, der wegen eines Mittelhandbruchs wohl noch bis Ende April pausieren muss, sind jetzt auch noch der für vier Spiele gesperrte Rot-Sünder Dominik Hanemann sowie aus privaten Gründen Christian Fischer und Matthias Potthoff zu ersetzen. „Ich glaube an die Jungs, die für sie einspringen“, sagt Trainer Frank Conradi. Das 1:2 bei der SSV Buer hat er abgehakt. „Wir haben mit der Mannschaft ausführlich über das Spiel gesprochen“, führt Viktorias Coach aus. „Wir haben kollektiv versagt, auch die eigentlichen Leistungsträger. Es steht den Jungs auch mal so ein Spiel zu.“ Gegen die vom sofortigen Wiederabstieg bedrohten Gladbecker hat Viktoria in dieser Saison schon zweimal gewonnen, jeweils auswärts: mit 5:2 im Kreispokal und mit 4:1 im Hinspiel der Meisterschaft.


Westfalia Gemen – SSV Buer
Beim 2:1 gegen Viktoria Resse hat man eine nicht typische Vorstellung des Tabellendritten SSV Buer gesehen: leidenschaftlich, aggressiv, wobei zuweilen auch die Grenzen des Erlaubten überschritten wurden. Eine positive Härte fordert SSV-Trainer Holger Siska auch vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Westfalia Gemen. „Sonst dürfte es schwierig werden, dort etwas zu holen“, betont der 42-Jährige. „Wir müssen hellwach und konzentriert sein. Auf unsere spielerischen Qualitäten alleine dürfen wir uns nicht verlassen.“

Mit dem 3:1-Sieg im Hinspiel starteten die Gemener eine Serie, die bis heute andauert. Sie sind seit 14 Spielen ungeschlagen. Bei den Bueranern fehlen Mathias Bergmannshoff (Rücken) sowie der für vier Spiele gesperrte Rot-Sünder Tobias Zimmer und die privat verhinderten Jan Heimerl und Simon Schleich. Anstelle von Tobias Zimmer hütet Daniel Riemer das Tor.