Für die Startgemeinschaft geht es um den Klassenerhalt

Gelsenkirchen..  Einen besseren Austragungsort als das Gelsenkirchener Zentralbad kann es kaum geben, wenn am heutigen Samstag ab 9 Uhr die Entscheidung im Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen ansteht. Das wird den Verantwortlichen der SG Gelsenkirchen immer wieder von Vereinsvertretern und Funktionären bescheinigt. Wie gut, dass der Landesleistungsstützpunkt Gelsenkirchen sowohl mit einer Damen- als auch mit einer Herrenmannschaft seit Jahren in der 2. Bundesliga-West vertreten ist, was die Suche nach einem geeigneten Ausrichter extrem erleichtert.

Dafür, dass das in Zukunft auch so bleibt, haben die Schwimmerinnen und Schwimmer in den letzten Wochen und Monaten alles gegeben. Unter Leitung von Cheftrainer Marco Jabien wurden im Training unzählige Kilometer geschwommen und Wettkämpfe zur Standortbestimmung absolviert. Und je näher die Entscheidung rückt, umso fokussierter gehen die Aktiven ans Werk.

Die DMS ist kein gewöhnlicher Wettkampf, es ist eine Mannschaftsentscheidung. Jeder Start fließt in die Gesamtwertung ein. Auf dem Wettkampfprogramm stehen die 13 Strecken des olympischen Programms. Die 2. Bundesliga-West besteht aus zwölf Damen- und ebenso vielen Herrenteams. Sie kämpfen am Samstag um den Aufstieg in die 1. Bundesliga oder gegen den Abstieg in die Oberliga.

Bei den Damen sind das neben der SG Gelsenkirchen die Mannschaften Telekom Post SG Köln, SG Schwimmen Münster, SG Essen 2 und 3, VfL Gladbeck 1921, SG Bayer, Wasserfreunde Bielefeld, SG Ruhr 1 und 2, SSF Bonn sowie SV Blau-Weiß Bochum. Die Gelsenkirchener Herren bekommen es mit der Konkurrenz von Telekom Post SG Köln, SG Bayer, SG Dortmund, SG Essen 2, Duisburger ST, SG Schwimmen Münster, SG Ruhr, SG Rhein-Erft-Köln, SG Bergheim, SG Lünen und SG Mönchengladbach zu tun.

Bevor die ersten Schwimmerinnen und Schwimmer Samstagmorgen ab 9 Uhr von den Schiedsrichtern ins Wettkampfbecken gebeten werden, hat die Organisationsleitung mit Sara Homes und Jürgen Krisement noch jede Menge zu tun, damit alles wie gewohnt perfekt vorbereitet ist. Um eine Veranstaltung dieser Größenordnung zu stemmen, bedarf es einer Vielzahl von freiwilligen Helfern. Allein für das Kampfgericht müssen etwa 25 lizenzierte Wettkampfrichter vom ausrichtenden Verein bereitgestellt werden. Die Aufgaben sind vielfältig und erfordern jede Menge Einsatz.

Aus sportlicher Sicht vertraut Trainer Marco Jabien bei den Damen auf Alena Dreyden, Jamie Gerwan, Celine Hacks, Judith Hermeler, Kim Illmer, Julia Koch, Maria Schindler und Lisa Siedenbiedel. Eine Mischung aus jungen und erfahrenen Athleten kommt auch bei den Herren zum Einsatz. Geplant ist der Start von Michael Batzel, Lukas Hermeler, Tobias Knudsen, Ralf Mergenthal, David Mossakowski, Marcus Niemeyer, Nico Tscherner, Christian und Stefan Wittenbrink. Jeder Athlet darf maximal viermal starten. Marco Jabien ist zuversichtlich, mit beiden Mannschaften das Ziel Klassenerhalt zu schaffen.