Frank Terhardt verlässt die Intensivstation
14.04.2010 | 17:59 Uhr 2010-04-14T17:59:00+020013 Tage nach seinem schweren Sturz bei einem Rennen auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn konnte Amateurfahrer Frank Terhardt (48) die Intensivstation des Marienhospitals verlassen. Er wurde auf die Kardiologie verlegt, wird weiter untersucht.
Inzwischen steht auch fest, dass sich Terhardt Rippenbrüche und Brustquetschungen nicht beim Sturz selbst zugezogen haben dürfte, sondern dass diese Verletzungen wohl bei der Wiederbelebung verursacht wurden. Offen ist, wie lange Terhardt noch in der Klinik bleiben muss.
Am heutigen Donnerstag (ab 18.30 Uhr, neun Prüfungen) müssen die Teilnehmer beim „April-Pokal der Steher“ 600 Meter mehr als in „normalen“ Rennen auf der Trabrennbahn Nienhausen Busch zurücklegen. Einer 25 Meter, zwei weitere sogar noch 50 Meter mehr als die diesmal geforderten 2600 Meter, weil sie höhere Gewinnsummen aufweisen. Das wird kein Rennen für Kurzatmige. Ausdauer ist gefragt, um sich ein Stück vom Preiskuchen (2400 Euro) zu sichern.
Eines der Zulagepferde ist der französische Hengst Kebby du Bocage. Bei einer Gewinnsumme von mehr als 331 000 Euro muss der Zwölfjährige 2650 Meter abspulen. Leicht wird das nicht, zumal Kebby du Bocage seit Ende Januar nicht mehr am Start war. Mit einem fünften Platz hatte er sich in eine Verschnaufpause verabschiedet. Was er wirklich zu leisten imstande ist, hatte Kebby du Bocage zuvor in Gelsenkirchen nachhaltig unter Beweis gestellt. Jeweils als 18:10-Favorit kam er als Sieger ins Ziel.
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