FC Schalke 04 will Täter wegen Geldstrafe zur Rechenschaft ziehen

Frankfurt..  Der FC Schalke 04 soll wegen drei Fällen von „unsportlichem Verhalten“ der Zuschauer 60 000 Euro Strafe zahlen. Das entschied bereits am Mittwoch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Königsblauen akzeptieren die Strafe, wollen die Verantwortlichen aber direkt zur Rechenschaft ziehen. In seiner Stellungnahme kündigt der Verein außerdem an, im erneuten Wiederholungsfall die Fangnetze in der Veltins-Arena zu verstärken und auszuweiten.

Der DFB ahndete unter anderem den Wurf eines Feuerzeugs Richtung Trainerbänke im Spiel am 13. Dezember gegen den 1. FC Köln. Dabei wurde Schalkes Co-Trainer Sven Hübscher am Kopf getroffen und erlitt eine Platzwunde. Geahndet wurde auch ein Vorfall im Spiel gegen Eintracht Frankfurt am 20. September. Nach einem Platzverweis gegen Julian Draxler wurde aus dem Bereich der Haupttribüne ein Plastikbecher in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten geworfen. Am 6. Dezember 2014 entzündeten Schalke-Fans während des Heimspiels gegen den VfB Stuttgart Rauchbomben und bengalische Feuer.

„Der Club akzeptiert die Entscheidung und wird keinen Einspruch erheben. Vielmehr wird er die Täter wegen des entstandenen Schadens in Regress nehmen. Zudem weist der FC Schalke 04 darauf hin, dass das Werfen von Gegenständen den Verein in die Verpflichtung bringen kann, die bestehenden Fangnetze in der Veltins-Arena noch zu verstärken und zu erweitern“, heißt es in einer Stellungnahme des Vereins.