Es liegt nicht an der Einstellung

Kreisläufer Frederic Hentschel (Nr. 15) erzielte drei Treffer beim Schalker Sieg gegen den HC TuRa Bergkamen.
Kreisläufer Frederic Hentschel (Nr. 15) erzielte drei Treffer beim Schalker Sieg gegen den HC TuRa Bergkamen.
Foto: FUNKE Foto Services
Die Schalker Landesligahandballer produzieren gegen Bergkamen zu viele leichte Fehler.

Gelsenkirchen..  Das war ja gerade noch mal gutgegangen. Die Landesligahandballer des FC Schalke 04 gewannen ihr Nachholspiel gegen den HC TuRa Bergkamen II mit 31:28 und verkürzten den Abstand auf Spitzenreiter TuS Bommern auf zwei Zähler und auf den Tabellenzweiten HC Heeren-Werve auf einen Punkt. Doch ein Spiel zum Genießen war es in der Sporthalle Berger Feld nicht.

Die Schalker erwischten einen schlechten Tag. „Es lag nicht an der Einstellung“, sagt Trainer Ralf Anischewski. „Wir haben vorne zu viele einfache Fehler gemacht, die zu leichten Toren vom Gegner führten. Bergkamen hat sich aber auch gut verkauft.“ Vielleicht war es der ungewohnte Tag in der Woche, dass die Schalker nicht in Tritt kamen. „So richtig passte das Spiel nicht in unseren Rhythmus“, sagt auch Ralf Anischewski.

Zweifel an einem Sieg der Gastgeber gab es aber nicht, auch wenn der FC Schalke 04 zur Pause mit einem Treffer zurückgelegen hatte. Mit einem 5:0-Lauf drehten die Schalker die Partie. Ralf Anischewski: „In der 50. Minute war die Partie entschieden. Aber es war ein steiniger Weg.“

Samstag beim Tabellensechsten

Im nächsten Spiel am kommenden Samstagabend dürfen sich die Schalker Handballer nicht so viele Fehler leisten. Es geht zum Tabellensechsten Ahlener SG II. Die Reserve des Oberligisten ist sehr heimstark in seiner kleinen Halle. In Heimspielen kommt es wohl öfter vor, dass Ahlens Zweite den einen oder anderen Oberligaspieler aufbietet. „Wenn man da mit drei, vier Toren zurückliegt, wird es ganz schwierig, das Spiel noch zu drehen“, sagt Ralf Anischewski.

Für die Schalker heißt es also, wieder den gewohnten Rhythmus zu finden – mit nicht so vielen Fehlern. „Wir müssen jedes Spiel mit hundert Prozent angehen, gegen starke Gegner, aber auch gegen schwache“, sagt Ralf Anischewski.

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