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Fußball: Regionalliga

Es herrscht große Zufriedenheit

20.12.2012 | 16:00 Uhr
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Es herrscht große Zufriedenheit
Der bisher erfolgreichste Torschütze des FC Schalke 04 II: Manuel Torres hat acht Treffer erzielt.Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 gehört nach dem ersten Halbjahr in der Fußball-Regionalliga West zu den sechs Mannschaften, die sich Hoffnungen auf den Meistertitel machen dürfen. Nach Abschluss der Hinrunde und den ersten beiden Rückrunden-Spieltagen rangieren die Königsblauen nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter dem VfL Sportfreunde Lotte an zweiter Stelle der Tabelle.

„Dass wir 36:17 Tore und 44 Punkte aus 21 Spielen auf dem Konto haben, spiegelt das Leistungsvermögen unserer Mannschaft genau wider“, sagt Trainer Bernhard Trares. „Ich kann mich an kein schwaches Spiel von ihr erinnern.“ Auch bei den drei einzigen Niederlagen (2:4 bei Viktoria Köln, 1:2 beim Wuppertaler SV Borussia und 1:3 beim 1. FC Köln II) gaben die Knappen keine schlechte Figur ab. Diesen drei Niederlagen stehen 13 Siege gegenüber. So viele Dreier hatte die Schalker Reserve in der vergangenen Saison nach dem letzten Spieltag auf ihrem Konto.

„Nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Art und Weise, wie wir bisher gespielt haben, stimmt mich sehr zufrieden“, resümiert Bernhard Trares. „Die Mannschaft hat einen enormen Siegeswillen, was bereits in der Saison-Vorbereitung zu spüren war. Außerdem gelang es, ein Wir-Gefühl innerhalb der Mannschaft zu entwickeln“

Der 2:1-Erfolg bei Rot-Weiß Oberhausen im letzten Spiel vor der Winterpause war für Bernhard Trares der krönende Abschluss des ersten Saison-Halbjahres. „Die Mannschaft“, sagt er rückblickend, „hat in dieser Partie mit einer Energieleistung in den letzten fünf Spielminuten einen 0:1-Rückstand umgebogen und dabei auch das Glück des Tüchtigen gehabt.“

Dass es deutlich besser läuft als im ersten Jahr unter Bernhard Trares als Trainer, liegt auch an den personellen Veränderungen im vergangenen Sommer. Ein Glücksgriff war vor allem die Verpflichtung des routinierten Olivier Caillas. Der 35-jährige Saarländer hat die Erwartungen, die an ihn als Leitspieler gestellt wurden, voll erfüllt. Von den anderen externen Neuen machten auch Ferdinand Oswald, Dennis Erdmann, Sebastian Hertner, Boné Uaferro, Philip Türpitz und Julius Biada mehr als die Hälfte der bisherigen 21 Partien mit. Aus dem Meister-Nachwuchs haben zumindest Philipp Max und René Klingenburg ihren festen Platz erobert.

In allen Spielen wirkten nur Manuel Torres (bei acht Auswechselungen) und Sebastian Hertner (bei drei Auswechselungen) mit. Bernhard Trares setzte bislang insgesamt 26 Akteure ein, darunter auch die Bundesliga-Profis Timo Hildebrand, Ralf Fährmann, Christoph Moritz, Vasileios Pliatsikas, Sergio Escudero und Sead Kolasinac. Die interne Torschützenliste führt Manuel Torres mit acht Treffern vor Julian Biada mit fünf Treffern an.

Manuel Torres: acht Treffer

Auf Fragen nach einem möglichen Aufstieg in die 3. Liga reagiert Bernhard Trares noch sehr zurückhaltend und ausweichend. „Wir gehören zur Spitzengruppe, aber der Weg ist noch sehr weit. Wir haben nach der Winterpause weitere 17 Spiele zu absolvieren“, sagt der 47-Jährige. „Wir gucken nur von Spiel zu Spiel und versuchen, jedes einzelne Spiel zu gewinnen.“

Sollten die Königsblauen nach dem letzten Spieltag tatsächlich ganz oben stehen, wäre damit nicht der automatische Aufstieg in die Drittklassigkeit verbunden. In dieser Saison führt der Weg in die nächsthöhere Liga für den Meister der West-Staffel nur über eine Relegation gegen einen der Meister der anderen Staffeln oder gegen den Vizemeister der Süd-/Südwest-Staffel.

Michael Koch

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