Erster Saisonsieg für Attrape Moi

Attrape Moi gewann mit Cees Kamminga im Sulky das achte Rennen, den Preis von Norwegen, vor Amour d’Occagnes.
Attrape Moi gewann mit Cees Kamminga im Sulky das achte Rennen, den Preis von Norwegen, vor Amour d’Occagnes.
Foto: Sabine Sexauer
Was wir bereits wissen
Attrape Moi hieß der Sieger im Hauptereignis des ersten Gelsenkirchener Renntags nach einmonatiger Pause. Der Niederländer Cees Kamminga bescherte seinem Schützling beim fünften Saisonstart den längst überfälligen, ersten vollen Erfolg.

Feldmark.. Attrape Moi hieß der Sieger im Hauptereignis des ersten Gelsenkirchener Renntags nach einmonatiger Pause. Der Niederländer Cees Kamminga bescherte seinem Schützling beim fünften Saisonstart den längst überfälligen, ersten vollen Erfolg.

Ungeachtet eines harten Anfangspensums holte sich das Gespann bei hohem Tempo nach halber Strecke die Führung und legte bei fortwährend flotter Fahrt bis zum Schluss immer wieder sehr überzeugend zu. 1:13,5 über 2000 Meter waren am Ende nötig, um die vom Großverdiener Amour d’Occagnes angeführte Gegnerschaft in Schach zu halten.

Auch das stark besetzte Rennen mit Viererwette war eine regelrechte Hetzjagd. Erst machte Rock About die Fahrt, dann kam bei 13er Tempo Bronco Boko ausgangs des ersten Bogens an die Spitze, der das Tempo im Anschluss sogar noch verschärfte. In der entscheidenden Phase musste dieser zwar weichen, dafür kam jetzt aber der einigermaßen geschonte Lotus Star herangeflogen und zog bald nach Erreichen der Zielgeraden bei weiterhin hohem Tempo in Front.

Bis ins Ziel konnte dem von Michael Nimczyk gefahrenen Wallach keiner mehr das Wasser reichen, wenngleich der einmal mehr spät freigekommene Pasi di Girifalco auf den letzten Metern gut auf Touren kam. Für den Sieger blieben die Uhren letztlich bei grandiosen 1:13,4 über die Mitteldistanz stehen – eine neue persönliche Bestleistung für Lotus Star.

Der Siegfahrer hatte bereits im Rennen zuvor mit Raffaelo Diamant aufgetrumpft. Auch im späteren Verlauf der Veranstaltung erschien der Goldhelm noch einmal im Winner Circle. Der klar favorisierte William Scott blieb in seiner Hand auch beim vierten Start in Gelsenkirchen ungeschlagen.

Die ersten beiden Prüfungen gingen an Robin Bakker, der zunächst mit Carpe Diem TU souverän gewann und gleich im Anschluss Brunello SL zum Sieg führte. Gegen Ende der Veranstaltung legte er nach und schaute mit Blizzard of us erneut bei der Siegerehrung vorbei.

Im ersten der beiden Amateurvergleiches des Abends trumpfte der niederländische Spitzenfahrer Frederick Handelaar mit Cruise Control auf, der nach zeitiger Führung im Finish immer wieder leicht zulegen konnte. Den zweiten Vergleich der Hobbyfahrer gewann Rita Drees mit Amiral de Retz. In feiner Manier legte der von Age Posthumus aufgebotene Rebound in der Anfängerklasse seine Maidenschaft ab.