Erler Duo meistert den „Sturmlauf“

Edmund Genesius und Thomas Gorczyca starteten an der Nordsee.
Edmund Genesius und Thomas Gorczyca starteten an der Nordsee.
Foto: ESG

Egmond..  Rund 17 000 Läufer trotzten den widrigen Wetterbedingungen bei der 43. Ausgabe des PWN Egmond Halbmarathon an der holländischen Nordseeküste. Der Herausforderung stellten sich auch Edmund Genesius und Thomas Gorczyca von der Erler Sportgemeinschaft.

Der Egmond-Halbmarathon gilt als der härteste Lauf Nordeuropas über die Wintermonate. Er machte diesmal seinem Ruf alle Ehre. Sportwart Gorczyca: „Orkanartige Stürme hatten an der Küstenregion für nahezu irreguläre Bedingungen gesorgt, sodass der Start um eine halbe Stunde verschoben werden musste, um durch den Gezeitenwechsel mehr Platz am Sandstrand zu haben. Mit tausenden, gleichgesinnten Läufern aus 21 Nationen drängelte man sich auf der schmalen, laufbaren Spur an der Wasserlinie entlang. Das machte es nicht gerade leicht, die Ideallinie zu finden. Oft gab es nasse Füße, weil die Läufer den heran rollenden Flutwellen nicht ausweichen konnten. Auch der feuchte und stellenweise recht tiefe Muschelsand machte das Laufen nicht sehr angenehm.“ Lauftreffleiter Genesius: „Erster Leistungstest in 2015 erfolgreich bestanden!“ Thomas Gorczyca kam nach 1:35,41 Stunden ins Ziel, Edmund Genesius nach 2:09,31 Stunden.