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Eiskaltes Elgert-Team

12.02.2012 | 19:41 Uhr
Eiskaltes Elgert-Team
Energisch im Zweikampf: Schalkes Kapitän Sehad Kolasinac setzt sich gegen den Duisburger Manuel Schiebener (re.) durch. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   Tabellenführer FC Schalke 04 landet mit dem 4:1 gegen Duisburg den achten Sieg in Folge.

FC Schalke 04 -
MSV Duisburg4:1 (1:0)

Tore: 1:0 Tammo Harder (2.), 2:0 René Klingenburg (60.), 3:0 Max Meyer (65.), 3:1 Marc Schröter (70.), 4:1 Philipp Max (71.).

FC Schalke 04: Raeder, Gökyar, Korczowski, Kolasinac, Zander (90. Scheld), Baus, Harder (81. Darwiche), Klingenburg, Meyer (88. Lennertz), Balci (75. Borgmann), Max.

Der FC Schalke 04 knüpfte zum Rückrundenstart in der Fußball-A-Junioren-Bundesliga dort an, wo er vor der Winterpause aufgehört hatte. Der Tabellenführer gewann gegen den MSV Duisburg wie im Hinspiel mit 4:1 und landete damit den achten Sieg in Folge. „Die Mannschaft hat nach der langen Pause mit und ohne Ball ein gutes Spiel gemacht“, lobte Trainer Norbert Elgert.

Der Fußball-Lehrer freute sich vor allem darüber, dass seine Jungs sofort wieder als Mannschaft funktionierten. Und insgeheim wird er sich sicherlich auch darüber gefreut haben, mit Max Meyer aus der B-Junioren-Mannschaft ein weiteres belebendes Individuum hinzubekommen zu haben.

Der 16-Jährige feierte gegen seinen ehemaligen Klub aus Duisburg sein A-Junioren-Debüt und stellte auf Anhieb unter Beweis, welch große fußballerische Talente in dem siebenmaligen Nationalspieler schlummern. Einfach klasse, wie er das 1:0 durch Tammo Harder vorbereitete. Und nicht minder gekonnt war sein eigener Treffer zum 3:0 nach Zuspiel von Ridvan Balci.

Das schönste Tor ging aber auf das Konto eines Spielers, der ebenfalls den Namen Max trägt. Allerdings mit Familiennamen: Philipp Max. Der Winkel aus dem er fast an der Torauslinie stehend das 4:1 markierte, war so spitz, dass die Gradzahl wohl im einstelligen Bereich liegen dürfte. Eiskalt, wie die Schalker bei Minus-Temperaturen zuschlugen.

Die etwa 150 Zuschauer, die frierend am Seitenrand ausharrten, waren für die erwärmende Spielweise der Schalker dankbar, auch wenn nach der 63-Tage-Pause noch nicht alles klappte. „Ich hätte mir gewünscht, wenn wir nach dem frühen 1:0 konsequenter auf den zweiten Treffer gegangen wären“, meinte Norbert Elgert. Sein Team hatte das Spiel stets im Griff und ließ in der Defensive kaum etwas zu, aber ein Ein-Tore-Vorsprung ist nie ein sanftes Ruhekissen. Das 2:0 durch René Klingenburg mit einem Kopfball nach einer Ecke von Ridvan Balci fiel erst nach einer Stunde.

Die Gäste aus Duisburg spielten bis dahin ordentlich mit, strahlten aber im Spiel nach vorne zu wenig Gefahr aus. Ihr Ehrentreffer durch Marc Schröter nach Zuspiel von Yannik Oenning fiel nach einem Konter. „Wir sind in dieser Szene mit unseren eigenen Waffen geschlagen worden“, meinte Norbert Elgert. „Wir hätten auch diese Partie gerne zu Null gewonnen, aber das klappt leider nicht immer.“

Michael Koch

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