Eine regelrechte Flut an Titeln

Maximilian Jahndorf gewann den Bezirksmeistertitel im Weitsprung in der Altersklasse M10. Der junge Leichtathlet des Jahrgangs 2007 vom FC Schalke 04 sprang im Stadion Lohmühle 3,33 Meter weit.
Maximilian Jahndorf gewann den Bezirksmeistertitel im Weitsprung in der Altersklasse M10. Der junge Leichtathlet des Jahrgangs 2007 vom FC Schalke 04 sprang im Stadion Lohmühle 3,33 Meter weit.
Foto: S04

Gelsenkirchen..  Bei herrlichstem Wetter gingen am Sonntag die Kreismeisterschaften der Altersklassen U10 bis U14 im Gelsenkirchener Stadion Lohmühle über die Bühne. Dabei sorgten die Athleten des FC Schalke 04 für eine regelrechte Flut an Titeln und sowohl Trainer, als auch Organisatoren konnten am Ende auf einen erfolgreichen Wettkampftag zurückblicken.

Für manche Athleten der U14 sollten es die letzten Kreismeisterschaften unter freiem Himmel sein, stehen doch für sie im kommenden Jahr die ersten Westfalenmeisterschaften an. Also ließen die Schalker im letzten Vergleich auf Kreisebene noch einmal ihr ganzes Können aufblitzen. Magnus Graf (2002), der die Konkurrenz im Speerwurf mit persönlicher Bestleistung von 25,69 Metern im letzten Versuch für sich entschied, konnte sich auch über die 800m-Distanz und im Diskuswurf über den Titel des Kreismeisters freuen.

Im 800-Meterlauf der weiblichen Jugend U14 sicherte sich Franka Riedel (2003) in einem spannenden Rennen den ersten Platz. Sie übernahm nach den ersten 100 Metern die Führung, die sie bis zum Ende des Rennens inne halten sollte. Ihre Konkurrentinnen, die ihr bis zum Schlussspurt noch dicht auf den Fersen waren, konnten das Tempo auf den letzten Metern nicht mehr mitgehen. Riedel blieb mit einer Zeit von 2:47:69 Minuten nur knapp über ihrer Bestzeit.

Im Speerwurf konnten die Schalker einen Doppelsieg feiern. Sophie Feldeisen (2003) und Maike Amberge (2002) siegten in ihren Jahrgängen und durften am Ende des Tages das begehrte Abzeichen des Kreismeisters entgegennehmen. Für Feldeisen sollte es nicht bei diesem einen Abzeichen bleiben, siegte sie doch ebenfalls im Weitsprung mit einem hervorragenden Schlusssprung auf eine Weite von 4,01 Metern.

Über einen weiteren Titel konnte sich auch Paul Vogt (2002) freuen, der seinen Konkurrenten im Hochsprung keine Chance ließ. Nach der Vizemeisterschaft im Hochsprung in der Halle und im Mehrkampf vor zwei Wochen in Gladbeck reichte ihm in seiner Paradedisziplin an diesem Tag eine Höhe von 1,33 Metern zum Sieg.

Bei den Jungen der U12 waren es wie bereits so oft in dieser Saison Theo Vogt und Simon Oppenberg (beide 2004), die auf Seiten der Schalker für die besten Leistungen sorgten. Während sich Theo Vogt, genau wie sein älterer Bruder Paul, den ersten Platz im Hochsprung mit einer Höhe von 1,25 Metern sicherte, belegte Simon Oppenberg hinter ihm den zweiten Platz. Am Ende des Tages sollten es insgesamt drei zweite Plätze für Oppenberg werden, der im Ballwurf und im 800m-Lauf den Titel nur knapp verpasste. Bei den Mädchen der U12 war es Melina Trolldenier (2005) die den Titel über 800 Meter einheimsen konnte. Als einzige Schalker Athletin in ihrem Lauf verwies sie ihre Konkurrentinnen aus Gladbeck mit einer Zeit von 3:08,46 Minuten auf die Plätze.

Unter den jüngsten Teilnehmern des Tages, in der Klasse U10, wurden die Wettkämpfe vor allem bei den männlichen Athleten von den Schalkern dominiert. So siegte Lasse Opitz (2007) im Lauf über 800 Meter in 3:29,16 Minuten, Finn Steinberg (2008) im Ballwurf mit 17,50 Metern und Jakob Tiemann (2007) deutlich in 9,11 Sekunden über 50 Meter. Von ihren älteren Mannschaftskameraden konnten Timur Onur (2006) in 3:12,98 Minuten über 800 Meter und Maximilian Jahndorf (2006) mit 3,33 Metern im Weitsprung einen Titel holen. Die Schalker U10 konnte sich zudem noch über die Titel in den Staffeln freuen. Sowohl die Staffel der Jungen um Jahndorf, Tiemann, Lasse Felten (2006) und Carl Seggebruch (2006), als auch die Athletinnen um Franziska Andresen, Emily Döllner, Maya Hunold und Alexandra Skrotzky (alle 2006) fanden sich bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Treppchen wieder.

Aus sportlicher Sicht waren diese Kreisbestenkämpfe ein mehr als gelungener Saisonhöhepunkt für die beteiligten Athleten im Schalker Dress. Vorstandsvorsitzende Simone Rochel freute sich nach Beendigung der letzten Disziplinen aber auch über einen weitestgehend gelungenen organisatorischen Ablauf der gesamten Veranstaltung, was nicht zuletzt auch auf die tatkräftige Mithilfe vieler Eltern und älterer Athleten zurückzuführen war.