Ein Tag zum Vergessen für DJK TuS Rotthausen

Bochum..  Ein Sonntag zum Vergessen für die DJK TuS Rotthausen: Die Schwarz-Roten verloren in der Staffel 10 der Fußball-Bezirksliga beim FC Vorwärts Kornharpen mit 0:1 und fielen nach der zweiten Niederlage in Folge auf einen Abstiegsplatz zurück, weil die SG Wattenscheid 09 II zur gleichen Zeit beim VfB Annen mit 3:2 gewinnen konnte. Aber damit nicht genug: Die DJK TuS bekam zudem noch zwei Platzverweise.

„Gut vorbereitet zu sein auf das Derby am nächsten Sonntag gegen SSV/FCA, sieht anders aus“, meinte Rotthausens Trainer Thomas Kania nach dem bitteren 0:1 auf dem unebenen Rasenplatz in Kornharpen. Er muss auf jeden Fall ohne Adam Targonski und auf Gerrit Praß auskommen. Adam Targonski sah eine Minute vor der Pause wegen eines Foulspiels die Rote Karte und musste vorzeitig runter vom Feld. Gerrit Praß folgte ihm, weil er vier Minuten vor Schluss die Gelb-Rote Karte erhielt. Ob Tobias Klein, der in Kornharpen wegen einer Verletzung am Fuß ausfiel, bis nächsten Sonntag wieder fit ist, steht noch in den Sternen.

Die Partie in Kornharpen verlief recht unspektakulär. Das einzige Tor des Tages fiel durch einen vom ehemaligen Stürmer und inzwischen zum Innenverteidiger umfunktionierten Dominik Flott verursachten Handelfmeter in der 16. Minute. Daniel Mingeleers übernahm die Verantwortung und ließ André Zimmer zwischen den Pfosten der DJK TuS keine ernsthafte Abwehrchance.

Aus dem Spiel heraus gab es auf beiden Seiten nur wenige zwingende Tormöglichkeiten zu notieren. Legt man etwas strengere Maßstäbe an, hätte allenfalls Christian Czedzak für die DJK TuS einnetzen können. Er hatte nach der Pause zwei gute Szenen, fand aber nicht den krönenden Abschluss. Ein Aufbäumen im größeren Stil fand auch nach dem Gegentreffer nicht statt.

Aber auch die Gastgeber immerhin Tabellendritter hatten nicht viel zu bieten. Auch sie mussten kurz vor der Pause eine Rote Karte einstecken. Für die DJK TuS wäre an diesem Sonntag mehr möglich gewesen, jedenfalls dann, wenn sie an die Leistungen der ersten Spiele nach der Winterpause angeknüpft hätte . „Die Abwehrreihen beider Mannschaften standen sehr stabil“, merkte Thomas Kania an. „Außerdem muss man sagen, dass die Platzverhältnisse keine spielerischen Glanzlichter zuließen. Auf diesem Acker war nur ein Kampfspiel möglich.“