Ein Sport auch im fortgeschrittenen Alter

Kim Eickmeier, Annalena Blömeke, Volkan Atac (hinten v.l.) sowie Frank Hannig und Marcus Eichholz (vorne v.l.) legten erfolgreich ihre Prüfungen ab.
Kim Eickmeier, Annalena Blömeke, Volkan Atac (hinten v.l.) sowie Frank Hannig und Marcus Eichholz (vorne v.l.) legten erfolgreich ihre Prüfungen ab.
Foto: JC Banzai
Was wir bereits wissen
Gleich fünf Judoka des Judo-Clubs Banzai mühten sich erfolgreich, um bei einer Dan-Prüfung ihren Schwarzgurt zu machen.

Erle..  Gleich fünf Judoka des Judo-Clubs Banzai mühten sich erfolgreich, um bei einer Dan-Prüfung ihren Schwarzgurt zu machen.

Kim Eickmeier (21 Jahre) und Annalena Blömeke (20) schafften ohne Probleme ihre Schwarzgurtprüfung zum ersten Dan. Volkan Atac (34) und Frank Hannig (48), der nach 20 Jahren Pause erst 2008 wieder mit dem Judo weitergemacht hatte, bestanden die Prüfungen zum zweiten Dan-Grad. Wer jetzt meint es geht nicht noch älter, der irrt sich.

Marcus Eichholz (52 Jahre), fing 1977 mit dem Judosport an. 1984 folgte im Juni die Prüfung zum ersten Dan-Grad, drei Jahre später die zum zweiten Dan. Auch Eichholz musste dann aus beruflichen und privaten Gründen eine Judopause von 1992 bis 2011 einlegen. Er fing dann mit seinem Sohn beim JC Banzai wieder mit dem Judosport an. Drei Jahre später legte er nun seine Prüfung zum dritten Dan erfolgreich ab.

Damit zeigt sich, dass man Judo auch nach vielen Jahren wieder anfangen kann. Eichholz und Hannig sind noch immer ein fester Bestandteil des Banzai-Bezirksligateams.

Mittlerweile sind jetzt schon 31 Dan-Träger im Verein, viele Ältere fangen immer wieder mit dem Judosport an, um sich fit zu halten und sich der sportlichen Herausforderung der nächsten Gürtel oder Dan-Prüfung zu stellen. Denn Judo ist in jedem Alter noch möglich, für jeden auf seine Art und Weise. Es muss ja nicht der Wettkampfsport mehr sein, es gibt ja auch die Kata-Meisterschaften oder vielleicht gerade für Frauen Judo als Selbstverteidigung.