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Fußball-A-Junioren-Bundesliga

Ein Meister, der keine Geschenke verteilt

20.05.2012 | 20:34 Uhr
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Ein Meister, der keine Geschenke verteilt
Bis zum letzten Spieltag mit großem Engagement dabei: Trainer Norbert Elgert verlangt denselben professionellen Einsatz auch von seinem Team.

Aachen.   Schalkes U19 siegt auch bei der abstiegsbedrohten Aachener Alemannia mit 4:2.

Alemannia Aachen -
FC Schalke 042:4 (1:2)

Tore: 0:1 Kaan Ayhan (24.), 1:1 Robert Leipertz (30.), 1:2 René Klingenburg (43.), 2:2 Robert Leipertz (46.), 2:3 Philipp Hofmann (64.), 2:4 Tammo Harder (83.).

FC Schalke 04: Raeder, Babic, Ayhan (77. Korczowski), Kolasinac, Borgmann, Balci (60. Harder), Baus (73. Meyer), Zander (82. Gökyar), Max, Hofmann, Klingenburg.

Obwohl der FC Schalke 04 bereits als Westdeutscher Meister feststeht, ist er offensichtlich nicht gewillt, an den letzten Spieltagen der Fußball-A-Junioren-Bundesliga irgendwelche Geschenke zu verteilen. Das bekam an diesem Sonntag auch der vom Abstieg bedrohte Nachwuchs von Alemannia Aachen zu spüren. Die Kicker vom Dreiländereck wehrten sich nach Kräften, boten vor allem in der Offensive eine bärenstarke Leistung, aber das bessere Ende hatten die Gäste. Sie gewannen letztlich verdient mit 4:2.

„Es war ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für uns“, resümierte Schalkes Co-Trainer Uwe Grauer. Sein Chef Norbert Elgert bot die bestmögliche Elf auf, sieht man einmal davon ab, dass Max Meyer nach seiner Rückkehr aus Slowenien müde wirkte und deshalb zunächst noch geschont wurde.

Mit einem abgefälschten Freistoß traf Kaan Ayhan zum 1:0 für die Königsblauen. Aber darauf ausruhen durften sie sich nicht, denn die Aachener kamen in einer intensiven Partie wieder zurück. Sie egalisierten zum 1:1 und schafften nach dem zweiten Schalker Treffer durch René Klingenburg abermals den Ausgleich. Erst nach den Toren von Philipp Hofmann zum 3:2 und von Tammo Harder zum 4:2 durften sich die Gäste aus Gelsenkirchen ihres 21. Sieges im 25. Spiel dieser Saison sicher sein.

„Ein großes Kompliment an meine Mannschaft“, lobte Trainer Norbert Elgert. „Nach dem vorzeitigen Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft und dem Einzug ins Endspiel um den Westfalenpokal war die Aufgabe in Aachen alles andere als einfach. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass diese Mannschaft eine außergewöhnliche ist.“

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