Ein Lauf der großen Emotionen

Die Erler SG war mit einer großen Mannschaft beim Vivawest-Marathon am Start.
Die Erler SG war mit einer großen Mannschaft beim Vivawest-Marathon am Start.
Foto: ESG

Gelsenkirchen..  Im Laufschritt durch den Pott – diese Vergnügen gönnten sich 18 Starterinnen der Erler Sportgemeinschaft. Ihre 28 männlichen Vereinskollegen begleiteten sie dabei auf der Strecke des Vivawest-Marathons.

Im Ganzen waren es 48 Aktive der Erler SG, aufgeteilt in vier Marathonis, 37 Halbmarathon-Läufer, zwei Walker sowie fünf Teilnehmer für die 10-Kilometer-Distanz. Eine Erlerin erklärte: „Jeder, der die klassische Strecke von 42,195 Kilometer läuft, muss schon etwas verrückt sein. Aber ein Marathon in der Heimatstadt, das ist auch emotional etwas Besonderes. Schließlich verbinden sich mit vielen Straßen, Wegen und Plätzen persönliche Erinnerungen.“

Gute Ergebnisse für Erle

Durch vier Ruhrpott-Städte Essen, Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen zog sich der Lindwurm der Marathonis. Etliche Kilometer schlängelten sich durchs Gelsenkirchener Stadtgebiet, immer an der Ideallauflinie entlang. „Alles geben – wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht hier, wo sonst?“, sagte Iris Gorczyca, Pressesprecherin der ESG.

„Nicht losrennen, langsam angehen. Lasst euch beim Start nicht von der Stimmung, der Begeisterung oder schnelleren Läufern mitreißen. Zwischen Euphorie und Einbruch liegen oft nur ein paar Schritte“, sagte auch Sportwart Thomas Gorczyca und gab seine Erfahrungen weiter, die er persönlich während seiner 33 absolvierten Marathons sammeln konnte.

Die Starter der Erler Sportgemeinschaft sorgten auch für ein paar sehr gute Ergebnisse in ihren Altersklassen. Über zehn Kilometer landete Iris Gorczyca in der W40 in 1:00:23 Stunden auf dem achten Platz. Beim Halbmarathon holte Otto Gralki als Zweiter in der M70 die beste Platzierung in 1:50:10 Stunden. Die Ränge sieben bis neun gab es für Gregor Schmüdderich (M55) in 1:38:06, für Marco Bücher (M40) in 1:31:45 und für Elfi Klimmeck (W55) in 1:59:10 Stunden. Siegerin im Walking-Halbmarathon wurde Karin Kröninger (W65) in 2:49:37 Stunden. Den dritten Platz belegte Bernd Fey (M65) in 2:43:43. Im Marathon sorgte Peter Schmitz (M55) in 3:19:52 Stunden als Vierter für die beste Platzierung.

Auch die Sportler von SuS Schalke 96 hatten riesigen Spaß beim dritten Vivawest-Marathon. „Die Organisation war perfekt, der Start dieses mal auf die Minute pünktlich und das Wetter einfach nur Läuferwetter. Und auch mit der Konkurrenz haben wir uns super verstanden“, sagte Tanja Janßen.

Die Frauen-Staffel mit Jutta Bido, Simone Schleu, Tanja Janßen und Oxana Bely wurde in 3:10:38 Stunden Erste bei den Frauen und Dritte im Gesamteinlauf. Klaus Jacob, der für die Feuerwehr Gelsenkirchen gestartet war, belegte im Halbmarathon in 1:33:36 Stunden den vierten Platz in der Altersklasse M55. Beim Marathon landete Markus Apelmeier, gestartet für BP Gelsenkirchen, in 3:29:06 Stunden auf Rang 21 in der M45.

Auch die Turngemeinde Ückendorf schickte Starter ins Rennen, aber nur im Halbmarathon. Eveline Rosenbaum gewann in 1:55:20 Stunden ihre Altersklasse W65. Zweite wurde Heidelinde Guth in der W70 in 2:22:11 Stunden. Sabine Seewald (W45) benötigte 1:55:43 Stunden, Rudi Lenkeit (M55) 1:56:39 und Simone Milatz (W35) 2:17:47 Stunden. Im Walking blieben drei TGÜ-Athleten unter drei Stunden: Ute Pfeifers (W55) 2:54:54, Dörte Linka (W60) und Rita Kubicki (W55) waren in 2:55:44 Stunden zeitgleich im Ziel.