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Dreimal Rot in hitziger Schlussphase

01.10.2007 | 00:00 Uhr

Conradi ärgert sich über den Schiedsrichter TuS Heven SG Eintracht 2:1 Tore: 0:1 Dominik Winschewski (53.), 1:1 (60.), 2:1 (81., Foulelfmeter).SG Eintracht: Kubu, Hau, Zepanski, Hassan (82. Puzig), Cam (70. Just), Yalata (82. Jablonski), Camp, Ibno-Salah,

FUSSBALL LANDESLIGA 3 Diesen Sonntag wird Eintrachts Trainer Frank Conradi so schnell nicht vergessen. Seine Mannschaft kassierte bei TuS Heven nicht nur eine vermeidbare 1:2 (0:0)-Niederlage, sondern außerdem noch drei Rote Karten. In der Schlussphase traf es Uwe Camp (85., wegen Beleidigung des Schiedsrichters), Marcel Just (88., wegen einer Notbremse) und Matondo Mbunga (90., wegen Foulspiels).

"Ich bin stinksauer", äußerte sich Frank Conradi. Sein Unmut richtete sich vor allem gegen den Schiedsrichter. "Er zeigte eine desolate Leistung", meinte der SGE-Coach. "Und nach jeder Entscheidung gegen uns hat er sich kaputt gelacht. Da fehlte mir der Respekt." Aus der Sicht von Frank Conradi waren beide Gegentore nicht regelkonform. "Der Ausgleich fiel aus einer Abseitsposition, und dem 2:1 ging ein hohes Bein von Uwe Camp voraus, das im Strafraum nicht mit Elfmeter, sondern mit einem indirekten Freistoß geahndet werden muss."

In der aufgehitzten Schlussphase verloren einige Gäste-Spieler ihre Nerven. "Die Platzverweise für Uwe Camp und Matondo Mbunga waren berechtigt. So undiszipliniert dürfen diese erfahrenen Spieler einfach nicht agieren", meinte Frank Conradi. Seine Mannschaft hatte sich eine Stunde lang überzeugend dargestellt und war durch einen direkten Freistoß von Dominik Winschewski verdient mit 1:0 in Führung gegangen.

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Dreimal Rot in hitziger Schlussphase
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2007-10-01 00:00
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