Drei Verstärkungen für Schalker Reserve
31.01.2010 | 18:56 Uhr 2010-01-31T18:56:00+0100Regionallig -Trainer Michael Boris holt von seinem Ex-Verein Germania Windeck Manuel Glowacz nach Gelsenkirchen.
Am vergangenen Wochenende hatten die Spieler des Fußball-Regionalligisten FC Schalke 04 II ein für sie seltenes Erlebnis: zwei Tage ohne Training. „Das war vorher schon so geplant und hatte nichts mit dem Wetter zu tun”, sagte Trainer Michael Boris, der an den 20 Tagen zuvor zu 46 Trainingseinheiten gebeten hatte. Die letzten dieser Einheiten machten auch drei Spieler mit, die den Abstiegskandidaten für den Rest dieser Saison verstärken sollen: Manuel Glowacz von Germania Windeck, Gerrit Hermsen von Bayer 04 II Leverkusen und Robert Stark vom SV Wilhelmshaven.
„Wir sind froh, dass wir durch diese Verpflichtungen eine Aufwertung des guten vorhandenen Kaders bewirken konnten”, sagt Michael Boris, der einen der Neuen, und zwar Manuel Glowacz, aus gemeinsamen Windecker Tagen bereits gut kennt. Der 22-Jährige entstammt dem Nachwuchs des 1. FC Köln, bei dem sein Vater Jürgen Glowacz einst als Profi spielte und jetzt als 2. Vorsitzender wirkt. „Manuel hat vor der Winterpause sieben Tore in der NRW-Liga erzielt und weitere vorbereitet”, sagt Michael Boris, in dessen System für den Standardspezialisten der Platz auf der rechten Seite im Offensivbereich vorgesehen ist.
Als Alternative für die Innenverteidigung kommt Gerrit Hermsen. Der 20-Jährige wurde in dieser Spielzeit zweimal in der Regionalliga-Mannschaft von Bayer 04 eingesetzt. Sein größter Erfolg war 2008 der Gewinn des DFB-Junioren-Pokals. Robert Stark ist indes ein Mann für die linke Seite in der Vierer-Abwehrkette. Der 23-Jährige spielte vor seiner Wilhelmshavener Zeit im Osten bei RW Erfurt sowie beim Halleschen FC und auch für Arminia Bielefeld II.
Am Trainingsbetrieb der zweiten Mannschaft nehmen im neuen Jahr neben Albert Streit mit Marvin Pachan, Danny Latza und Bogdan Müller drei weitere Profis teil, wobei Albert Streit derzeit wegen eines Mittel-handbruchs ausfällt. Nicht mehr zum Schalker Kader gehört Shohei Matsunaga. „Ich habe ihm in einem Gespräch seine Perspektiven aufgezeigt, worauf er sich entschlossen hat, nach Japan zurückzukehren, um in der im Februar beginnenden J-League unterzukommen”, berichtet Michael Boris, der an sich noch zwei weitere Spieler abgeben wollte. „Aber”, so fügt der Schalker Coach hinzu, „es gab keine Interessenten.”
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