Drei Siege im Victor(y)-Zeichen

Robbin Bakker gewann mit Blue Diamond As das Viererwettenrennen am Nienhausen Busch.
Robbin Bakker gewann mit Blue Diamond As das Viererwettenrennen am Nienhausen Busch.
Foto: Sabine Sexauer
Was wir bereits wissen
Er zählt seit Monaten zu den aufstrebenden Fahrern im westdeutschen Trabrennsport. Am letzten März-Renntag krönte Victor Gentz seine Form bei Gelsentrab mit gleich drei Siegen in direkter Folge.

Feldmark..  Er zählt seit Monaten zu den aufstrebenden Fahrern im westdeutschen Trabrennsport. Am letzten März-Renntag krönte Victor Gentz seine Form bei Gelsentrab mit gleich drei Siegen in direkter Folge. Die Rennen sieben, acht und neun einer erneut gut besuchten Veranstaltung standen ganz im Victor(y)-Zeichen des jungen Berufsfahrers.

Zunächst nahm Victor Gentz die Glückwünsche für zwei überlegene Erfolge entgegen, denn Vanessa Paradis kanzelte die Konkurrenz mit Weile ebenso ab wie Vivian Buster, die auf der Meile neun Längen zwischen sich und die Konkurrenz legte. Als er schließlich auch noch mit dem 152:10-Außenseiter Lordano Ass vorne blieb, hatte Victor Gentz für seine drei vollen Erfolge nicht einmal eine komplette Stunde gebraucht.

Besonders eilig hatte es auch El Rappido. Der Wallach erzielte mit 1:12,9 die schnellste Siegerzeit an diesem Nachmittag und erreichte damit auf der Meile nach nicht einmal zwei vollen Minuten das Ziel. Start-Ziel kämpfte sich der seinem Namen alle Ehre machende Wallach mit Michael Nimczyk hin, wobei das Zielfoto zu Rate gezogen werden musste, um einen minimalen Vorteil gegenüber dem an der letzten Ecke eingesetzte Regio auszumachen.

Trotz dieser hauchdünnen Niederlage durfte Regio-Fahrer Robin Bakker zweimal in den Winner Circle einziehen. In einer weiteren Sprinterprüfung gewann er mit Ejakval Boko zwar erst auf den letzten 50 Metern die Oberhand, doch machte der Vierjährige gegen die lange führende Hanaka dennoch nur das Nötigste.

Bakker siegt im Viererwettenrennen

Seinen zweiten Treffer landete Robin Bakker mit Blue Diamond As, der der Viererwetten-Prüfung seinen Stempel aufdrückte. Dank eines Jackpots kletterte die Quote für den gesamten Einlauf mit Holy Ventury, Ginger Heldia und Charlie Starlake auf den weiteren Plätzen auf beachtliche 3069:10 Euro.

Wie Victor Gentz trumpfte auch Erwin Bot dreifach auf, verteilte seine Sieger aber auf einen längeren Zeitraum. Im ersten Drittel der Veranstaltung schnürte er einen Doppelpack, ehe er auch noch zum Abschluss das bessere Ende auf seiner Seite hatte.

Zunächst gewann Bot mit dem von seinem Vater Johannes trainierten Compleet Well, obwohl der Wallach aus einer mehrmonatigen Pause kam. Von der Spitze setzte er sich überzeugend durch und beendete sogar die imponierende Serie von Greenspan, der nach fünf Treffern hintereinander in der „Todesspur“ dennoch abermals eine starke Vorstellung ablieferte. Direkt im Anschluss punktete Erwin Bot auf eigene Rechnung mit Adriano BR. Sein drittes Erfolgspferd war schließlich Tempel LB.