DJK TuS Rotthausen dankt André Zimmer

Witten..  Die DJK TuS Rotthausen ist auf dem besten Wege, trotz einer verheerenden Hinrunde das Ticket für eine weitere Saison in der Fußball-Bezirksliga zu lösen. Die Südstädter gewannen an diesem Sonntag im Abstiegskampf der Staffel 10 das so genannte Sechs-Punkte-Spiel beim Tabellendrittletzten VfB Annen mit 3:2 und machten damit einen weiteren Schritt in Richtung Rettung. „Totgesagte leben länger“, kommentierte Rotthausens Trainer Thomas Kania und erinnerte daran, dass sein Team zur Winterpause mit nur neun Punkten tief im Sumpf steckte und kaum jemand noch einen Pfifferling auf den Klassenerhalt gesetzt hatte.

Dass der Sieg auf dem Kunstrasen an der Westfalenstraße in Witten recht glücklich zustande kam, wollte der 51-Jährige nicht abstreiten. „Wir wissen, bei wem wir uns bedanken können“, teilte er mit und zeigte auf seinen Torhüter. „André Zimmer hat uns die drei Punkte gerettet.“ Der Rotthauser hielt seine Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit im Spiel. Als die Annener in der Anfangsphase einige Male im Strafraum der Gäste auftauchten, war es André Zimmer, der die Ruhe bewahrte und mit glänzenden Reaktionen einen Gegentreffer verhinderte.

Seine beste Tat vollbrachte er in der 26. Minute, indem er einen von Dominik Marzinzik verursachten Foulelfmeter parierte. Drei Minuten vor der Pause stellte dann Rotthausens Routinier Tobias Klein den Spielverlauf auf den Kopf. Nach einer schlecht abgewehrten Ecke traf er zum 1:0 für die DJK TuS. „Ein für uns sehr schmeichelhaftes Ergebnis“, wie selbst Thomas Kania zur Pause zugab.

Die zweite Hälfte verlief ausgeglichener, aber nicht minder erfolgreich für sein Team. Patrick Willam erhöhte nach Vorarbeit von Tobias Klein auf 2:0 (66.), und später netzte Julian Jeroschewski nach Zuspiel von Patrick Willam zum 3:1 ein (78.). Für den VfB Annen traf Daniel Mudric zweimal: zum 1:2 (70.) und zum 2:3 mit einem von Kai Dembski verursachten Foulelfmeter (83.).

In der Schlussphase musste der Gast noch einige bange Momente überstehen, zumal Julian Jeroschewski die Gelb-Rote Karte erhielt (90.). „Wir können unsere Spiele momentan wohl nur spannend gewinnen“, meinte Thomas Kania. „Aber Hauptsache, wir gewinnen sie. Ich habe selten ein so verrücktes Spiel gesehen wie in Annen. Wir bieten dem Abstieg weiterhin die Stirn.“