Die U23 macht für Schalke Sinn

Es ist schon auffällig: Seit öffentlich darüber diskutiert wurde, ob Schalkes U23 nach einem möglichen Abstieg in die Oberliga überhaupt noch Sinn machen würde, läuft es beim Luginger-Team: Drei Siege in den letzten vier Spielen – der Klassenerhalt ist wieder drin. Die Spieler scheinen um ihre eigene Zukunft zu kämpfen.


Mit dem 4:1-Sieg vor drei Wochen in Köln wurde der Knoten durchschlagen – nach diesem Erfolgserlebnis kehrte auch das Selbstvertrauen zurück, das durch die Serie von Negativerlebnissen zuvor auf Erbsengröße geschrumpft war. Weil der VfL Bochum seine U23 nach der Saison zurückzieht, muss Schalke jetzt noch einen Konkurrenten (Wattenscheid, Kray, Uerdingen oder Köln) überflügeln, um den Klassenerhalt zu schaffen.


Es wäre wichtig für den gesamten Verein, denn eine U23 macht als Unterbau für die Profis durchaus Sinn: Beim 1:1 in Wolfsburg waren gestern mit Marvin Friedrich, Marcel Sobottka und Axel Borgmann drei Spieler im Kader, die zuletzt in der U23 gespielt haben. Marvin Friedrich spielte sogar durch und zeigte, dass die Jungs aus der U23 durchaus oben helfen können.