Die Jury hat es nicht einfach

Gelsenkirchen..  Ehre, wem Ehre gebührt. Nach den Erwachsenen wurden nun auch bei der Jugend die Sportler des Jahres gewählt. Bereits zum 18. Mal wird in diesem Jahr der Jugendförderpreis der Volksbank verliehen. In fünf Kategorien hat eine Jury, bestehend aus Vertretern der Presse, der Volksbank sowie von Gelsensport/Sportjugend Gelsenkirchen, die Gewinner ermittelt, die sich bei der Verleihung der Preise am 9. Juni auch über Geldpreise freuen dürfen, die von der Volksbank gestiftet werden.

In diesem Jahr hatte es die Jury nicht einfach, die Gewinner zu bestimmen. Denn in allen Kategorien gab es einige sehr gute Vorschläge oder erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler.

Sportlerin des Jahres 2014 ist Synthia Oguama. Die 17-jährige Leichtathletin startet für den TV Wattenscheid 01. Die Gelsenkirchener Schülerin wurde mit der 4x100m-Staffel der Wattenscheider Deutsche U18-Meisterin. Im Einzel belegte sie Rang drei über 200 Meter der U18. Synthia Oguama ist zudem Botschafterin für den Bereich Leichtathletik bei den Ruhr Games.

Sportler des Jahres ist Nico Tscherner von der SG Schwimmen Gelsenkirchen. Das Nachwuchstalent der Startgemeinschaft holte sich im vergangenen Jahr viele Siege und vordere Platzierungen auf Bezirks- und Landesebene. Doch auch bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften wusste er zu überzeugen.

Zur Mannschaft des Jahres gehören gleich sieben Athleten. Felix Holm, Jan Lordieck, Marc Heisel, Michael Batzel, Jan Makowka, Pascal Lukas und Robert Ortmann wurden mit dem AK17/18-Team der DLRG Ortsgruppe Buer Zweite bei den Deutschen Meisterschaften und Achte bei der Weltmeisterschaft.

Zum Verein des Jahres wählte die Jury die Badminton-Abteilung des PSV Gelsenkirchen. Die erste Jugendmannschaft wurde Meister in der Verbandsliga. Zu den Aushängeschildern zählt aber auch Leona Michalski als dreifache Westdeutsche Meisterin.

Der Preis in der Offenen Kategorie wurde in diesem Jahr geteilt. Er geht an Personen, die sich im besonderen Maße für den Jugendsport engagieren. Zum einen ist es Jürgen Krisement, der Fachschaftsleiter Schwimmen bei Gelsensport. Zum anderen ist es eine Gruppe von vier jungen Frauen, die die Abteilung Turnen des BC Erle leiten. Esther Philippi, Malina König, Joyce Lackmann und Miriam Fulst sind seit Kindesbeinen beim Turnen dabei und bewiesen schon früh ihr Organisationstalent. „Ein Glücksgriff“, wie Ursula Westphal, die Fachschaftsleiterin Turnen in Gelsensport sagt.