Die Citynacht hat sich zu einer Marke entwickelt

Am 3. Juni fegt die 22. Auflage der Citynacht von Beckhausen über Gelsenkirchens Straßen. Das Organisations-Team um Michael Zurhausen scheut keine Mühen, um das traditionelle Radrennen weiter aufzuwerten. Auch in diesem Jahr gibt es Neuerungen.

1 Was wird dem regelmäßigen Besucher der Citynacht diesmal besonders auffallen?

Das Jedermann-Rennen um den Stölting-Cup wird zum ersten Mal ausgetragen. Das hört sich zunächst unspektakulär an. Aber die Zuschauer erfahren dadurch innerhalb von einer halben Stunde den Unterschied zwischen den Amateuren und den Profis. Der Kontrast zwischen den Profis, die einen Schnitt von 50 km/h fahren und den Jedermännern, die auf 38 kommen, ist enorm.

2 Wie wichtig sind prominente Starter für die Veranstaltung?

Für uns ist es Pflicht, die besten Rennfahrer einzuladen. Weltmeister und Olympiasieger sind die Zugpferde unserer Veranstaltungen. Sie sorgen für das Spektakel. Das lockt die Leute an die Rennstrecke.

3 Welche Ziele setzt sich der Verein für die kommenden Jahre?

Wir vom RC Olympia Buer haben keine Jugend, nicht einmal Hobbyfahrer. Der Zweck und das einzige Ziel des Vereins ist es, den Radrennsport zu fördern. In der Citynacht stecken sechs Monate Vorbereitung, an der sich alle zwölf Mitglieder nach Kräften beteiligen. Wir wollen auch in den nächsten Jahren unbedingt in Schaffrath bleiben, weil die Strecke einfach gut ist. Der Name des Rennens bleibt aber bestehen, denn er hat sich in ganz Deutschland zu einer Marke entwickelt.